Cybercrime

Bedrohungsaktivität in der Vorweihnachtszeit am höchsten

Warum Verbraucher und Unternehmen sich gleichermaßen vor möglichen Angriffen schützen müssen.

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Gerade in der geschäftigen Weihnachtszeit ist Hochsaison für Cyberkriminelle, die bei ihren Angriffen immer neue Taktiken entwickeln.

Vorweihnachtszeit ist Shoppingzeit – spätestens mit dem Start in die Black Week mit den berühmten Aktionstagen Black Friday und Cyber Monday beginnt für viele die Zeit für Weihnachtseinkäufe. Und während die einen die Shoppingtour in der Innenstadt erledigen und diese mit einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt verbinden, gibt es andere Verbraucher, die Geschenke lieber online und somit bequem nach Hause bestellen. Mit den Aktionstagen im November beginnt nicht nur die Shoppingzeit in der Vorweihnachtszeit, sondern auch die Hochsaison für Cyberkriminelle. Besonders der Black Friday und der Cyber Monday bieten reichlich Gelegenheit, um Profit zu generieren, da die Online-Shopping-Aktivitäten an diesen Tagen besonders hoch und Unternehmen und ihre Kunden damit am verwundbarsten sind. Der eCrime Index™ (ECX) von Crowdstrike bestätigt dies im aktuellen Blog.

Der Anbieter überwacht mit dem CrowdStrike ECX kontinuierlich eCrime-Akteure und hat in den vergangenen Jahren eine erhöhte Bedrohungsaktivitäten von Mitte November bis Ende Dezember beobachtet. Auch 2022 ist davon auszugehen, dass dieser Trend weiter anhält. Die Akteure werden voraussichtlich Phishing-Kampagnen, opportunistische Betrugsmethoden, Angriffe auf Zahlungssysteme und Störungen in Form von Datendiebstahl, Ransomware-Kampagnen oder Erpressung einsetzen, um eine Zeit auszunutzen, in der die Wachsamkeit nachlässt und so versuchen, finanzielle Vorteile zu erzielen.

Jeder kann zur Zielscheibe werden

Verbraucher und Unternehmen sind von diesen Angriffen gleichermaßen betroffen. Kunden sollten vor allem darauf achten, dass sie beispielsweise unterschiedliche Passwörter und Multi-Faktor-Authentifizierung, ein gepatchtes System mit aktuellem Betriebssystem und Browser verwenden sowie Hotspots und öffentliches WLAN zu meiden und E-Mails, SMS und Social Messages auf Phishing-Betrügereien zu überprüfen. Der Diebstahl von Zahlungsdaten sowie Rückgabe- und Erstattungs-Scams stellen eine ständige Bedrohung dar, nicht nur für Kunden.

Adam Meyers, SVP of Intelligence beim Sicherheitsanbieter, erklärt: „Es ist wichtig wachsam zu bleiben und die Bedrohungsaktivitäten zu verstehen. Letztendlich müssen Unternehmen innovative Technologien implementieren und aktuelle Bedrohungsdaten nutzen, um ihre Sicherheitslage für sich und ihre Kunden zu verbessern.“ Um sich vor Angriffen zu schützen, braucht vor allem der Einzelhandel dringend neue IT-Sicherheitstechnologien und Präventionsmaßnahmen. Dazu zählt vor allem die Abschaffung von veralteter Technologie. Während Hacker ihre Taktiken immer weiter entwickeln, müssen Unternehmen auch ihre Sicherheitslösungen immer wieder prüfen und verbessern, um ausreichend geschützt zu sein. Damit geht einher, dass die Belegschaft regelmäßig geschult wird und eine wirklich aktive Bedrohungsjagd stattfindet, für die die Taktiken und Techniken moderner Angreifer verstanden werden müssen und als Konsequenz erfolgreich gestoppt werden können.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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