Vor dem Hintergrund sich verbreitender Industrie-4.0-Anwendungen steigt auch die Nachfrage nach Business-Process-Management-Lösungen.
Industrie-4.0-Anwendungen und -Technologien gestalten bestehende Produktionsprozesse effektiver und kosteneffizienter. Erfolgsfaktor dabei ist ein professionelles Geschäftsprozessmanagement, das die Organisation auf disruptive Veränderungen vorbereitet und von allen wichtigen Stakeholdern getragen wird. Eine starke Prozessausrichtung ist die Basis dafür, dass Unternehmen die Möglichkeiten von Industrie 4.0 erfolgreich nutzen.
Für den Erfolg jedes Fertigungsunternehmens sind drei grundlegende Parameter entscheidend: Personal, Kapital und Material. Ein effizienter Produktionsprozess ist erst denkbar, wenn diese drei Parameter optimal zusammenspielen. Nur so kann eine Organisation schnell auf verschiedene Anforderungen reagieren, egal, ob sie einem internen Ressourcenmangel gegenübersteht, neue technologische Entwicklungen adaptiert oder sich den dynamischen Ansprüchen des Marktes stellt.
An dieser Stelle komme laut Anbieter das Business Process Management (BPM) ins Spiel. BPM helfe produzierenden Unternehmen aller Größen dabei, relevante Prozesse rund um das Kapital, Personal und Material zu dokumentieren, zu analysieren, zu modellieren und zu optimieren. Darüber hinaus erlaube BPM, Prozesse zu automatisieren und Arbeitsabläufe mit geringem manuellen Aufwand zu koordinieren und zu synchronisieren. BPM sei damit eine perfekte Methode, um die Effizienz von produzierenden Unternehmen zu erhöhen und Industrie-4.0-Projekte erfolgreich zu gestalten.
Ein BPM-Framework und ein intelligentes Prozessmanagement bieten Industrie-4.0-Unternehmen zahlreiche Vorteile. Dazu zählen unter anderem:
Ein effektives BPM-System biete Fertigungsunternehmen zudem die Möglichkeit, Prozesse sowohl vertikal als auch horizontal zu definieren. Eine vertikale Herangehensweise könne etwa bedeuten, dass alle Aktivitäten von der Bereitstellung der Rohstoffe bis zur Herstellung des finalen Produktes kontinuierlich überwacht werden, etwa hinsichtlich Wareneingang, Lagerverwaltung oder Distribution. Mittels eines horizontalen Ansatzes lassen sich die komplexen Prozesse rund um Personal, Kapital und Material analysieren und optimieren.
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