Die neue Lösung soll der MVG neben einem übersichtlichen Abrechnungsprozess ein komplettes Vertriebssteuerungssystem bieten. Kundendaten werden in einem einzigen System gebündelt, so dass z.B. jeder beim Busfahrer gekaufte Einzelfahrscheinkauf und jede Zeitkartenverlängerung am Zeitungskiosk sofort im System registriert wird, heißt es. Mit einem Blick ins System sollen MVG-Mitarbeiter sehen, wann das Abo abläuft oder ob die Schulbehörde die Schülermonatskarten bereits bezahlt hat.
Die Fahrgäste profitieren laut Anbieter dagegen von der unkomplizierten Handhabung des E-Tickets sowie Zusatzfunktionen. Statt Papiertickets erhalten sie Chipkarten im Kreditkartenformat und können fortan Ticketkäufe und Datenänderungen direkt im Kundencenter tätigen. Besitzer von Jahres- und Monatskarten können verlorene Fahrkarten sperren lassen und erhalten umgehend eine Ersatzkarte. Die bei der MVG lokal gespeicherten Daten werden dabei auf eine neue Chipkarte kopiert. Zusätzlich können mit den Chipkarten auch Fahrräder über das Mietsystem „MVGmeinRad“ ausgeliehen werden.
Im Zuge der Neueinführung werden zunächst die Jahres- und Monatskarten auf das neue Chipkartensystem umgestellt. Bis Ende 2013 soll die neue Lösung das alte System der vollständig abgelöst haben.
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