ACMP Suite von Aagon sorgt für einfache Migration

Clientmanagement beim Bau-ABC Rostrup

Eine spezielle Suite für das Clientmanagement vereinfachte beim Bildungszentrum Bau-ABC Rostrup den Umstieg auf eine neue Office-Version.

Im niedersächsischen Kurort Bad Zwischenahn steht auf 75.000 Quadratmetern Fläche das Bau-ABC Rostrup, das Bildungs- und Tagungszentrum der Bauwirtschaft Niedersachsen-Bremen, dem administrativ auch das ABZ Mellendorf bei Hannover angegliedert ist. Für die IT-Infrastruktur der beiden Bildungsstätten zeichnet seit zwölf Jahren Ludwig Heyenga verantwortlich. Am Standort Bad Zwischenahn betreut er u.a. die rund 120 PC-Arbeitsplätze und Laptops der Mitarbeiter der beiden Bildungszentren. Die tägliche Administration der Rechner einschließlich der Installation von Betriebssystem und Anwendungen erledigte der IT-Spezialist bislang je nach Bedarf per Hand. Doch als 2010 die Migration auf Office 2003 sowie die Ablösung von Lotus Notes durch Exchange und Outlook anstand, war schnell klar, dass dies nicht mehr manuell zu bewerkstelligen sein würde.

„Wir haben zunächst gemeinsam mit unserem langjährigen Dienstleister, der BSH IT Solutions GmbH, überlegt, wie wir das Projekt am besten angehen“, erinnert sich Heyenga. „Da wir nur ein knappes Zeitfenster von einer Woche für die Migration hatten, haben wir uns dann für den Einsatz eines Clientmanagementsystems zur Verteilung der neuen Software entschieden.“
Für die automatische Installation von Office 2003 einschließlich Outlook sowie die Deinstallation des alten Office und Notes-Clients empfahl der Dienstleister die ACMP Suite von Aagon Consulting. Zunächst prüfte Ludwig Heyenga, ob das Produkt seinen Anforderungen an eine Clientmanagementlösung entspricht: „Wir wollten auf alle Fälle eine Softwareverteilung, die nahtlos in alle anderen Werkzeuge wie Inventarisierung, Fernsteuerung, Lizenzmanagement und Helpdesk integriert ist“, erklärt der Administrator. „Und für das Betriebssystem-Rollout sollte das Produkt unbedingt ein Silent Setup unterstützen. Denn in der Vergangenheit verbrachte ich viel zu viel Zeit mit der aufwendigen Nachbearbeitung von Rechnerimages.“

Obgleich die vorgeschlagene Lösung diese Anforderungen abdeckte, prüfte Heyenga zunächst mögliche Alternativen. Nachdem den anderen Produkten jedoch mindestens eine der gewünschten Funktionen fehlte, war die Wahl so gut wie entschieden. Trotzdem ließ sich Heyenga eine produktive Installation bei einem befreundeten Unternehmen zeigen und besuchte schließlich gemeinsam mit seinem Geschäftsführer eine Roadshow des Herstellers.

Migration mit Plan

Bereits im März 2010 installierte der Administrator des Bildungszentrums gemeinsam mit seinem IT-Dienstleister den Clientmanagementserver in Bad Zwischenahn und brachte die zugehörigen Agenten auf seinen Arbeitsplatzrechnern aus. Der erste Inventarisierungslauf zeigte dabei auf, dass sie vor der Migration rund 25 PCs austauschen mussten, da deren Hardware für die geplanten Anwendungen zu schwach war.

Vor der Migration der Bestandsrechner stattete Ludwig Heyenga zunächst die neu beschafften Rechner in Fünfergruppen mit Windows XP aus und versorgte sie anschließend mit allen notwendigen Softwarepaketen. Diese hatte der Administrator bereits während eines zweitägigen Workshops gemeinsam mit einem Experten des Software-Herstellers erstellt. „Ich bin froh, dass die Mitarbeiter des Dienstleisters unseren Server schlüsselfertig installiert und uns Microsoft Office fertig paketiert haben“, resümiert Ludwig Heyenga. „Denn so konnte ich den Workshop nach der Installation dazu nutzen, auf unserem Livesystem die restlichen Softwarepakete für uns zu erstellen.“

Schließlich ging das Projekt in die heiße Phase. Während der IT-Dienstleister an den Servern der Bildungseinrichtung arbeitete und dort u.a. Notes auf Exchange migrierte, begann Ludwig Heyenga mit dem Rollout der neuen Office-Pakete auf die PC-Arbeitsplätze. Aufgrund der umfangreichen Tests im Vorfeld verlief die Umstellung so glatt, dass sie planmäßig nach einer Woche erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Für das Bau-ABC Rostrup rechnete sich die Investition in die Managementsuite bereits nach der Migrationswoche: „Eine manuelle Migration hätte uns geschätzte drei Wochen Zeit gekostet“, rechnet der IT-Verantwortliche vor. Zudem konnte die IT-Abteilung zwei Einzelprodukte ablösen, die bislang sporadisch zum Einsatz kamen. Denn die regelmäßige Inventarisierung von Hard- und Software übernimmt jetzt die Clientmanagementlösung ebenso wie die Fernsteuerung von PC-Arbeitsplätzen im Fehlerfall. Bislang kamen dazu Loginventory bzw. PC-Anywhere zum Einsatz. „Mit der Suite haben wir jetzt alle Funktionen des Clientmanagements unter einer Oberfläche und alle Informationen in einer Datenbank", ergänzt Heyenga. „Dies macht meine Arbeit einfacher und ist auch weniger fehleranfällig.“

Ausbau des Lizenzmanagements geplant

Doch mit dem Abschluss des Migrationsprojekts ist die Arbeit für Clientmanagementsuite noch lange nicht getan. Denn jetzt verfügt das Bildungszentrum über ein Clientmanagementsystem, das der IT-Abteilung auch die tägliche Administrationsarbeit erleichtert. So ist als nächstes geplant, die neu eingeführten File Repositories der Clientmanagementlösung am Standort Mellendorf aufzubauen. Damit können PCs die Dateien zur Installation von neuer Software lokal abrufen, was die WAN-Strecke nach Bad Zwischenahn deutlich entlastet. Der zentrale Clientmanagementserver synchronisiert die entfernten Ablagen dabei regelmäßig automatisch und mit vorgegebener Bandbreitenbeschränkung mit seiner zentralen Datenbasis.

Das Helpdesk-Modul ist ebenfalls für den erweiterten Einsatz vorgesehen. Dort sind bislang lediglich die Drucker des Bildungszentrums eingebunden, die bei Problemen automatisch per E-Mail sogenannte Troubletickets erstellen. Sobald die historisch gewachsene Domänenstruktur des Bildungszentrums bereinigt ist, soll das System Zug um Zug allen Mitarbeitern offen stehen. Dann wird dort auch der Active-Directory-Konnektor der Clientmanagementsoftware zum Einsatz kommen, der das Helpdesk-Modul und die zentrale Benutzerdatenbank von Microsoft miteinander verbindet. Auch wenn die Unterlizenzierung von Software für Heyenga kein Thema ist, plant der Administrator zudem den Ausbau des hauseigenen Lizenzmanagement.


Das Bau-ABC Rostrup

Geschäftsfeld: Das Bau-ABC Rostrup ist das Bildungs- und Tagungszentrum der Bauwirtschaft Niedersachsen-Bremen. Jährlich werden dort 1.500 Auszubildende in überbetrieblichen Ausbildungslehrgängen ausgebildet und Weiterbildungen für angehende Baustellenführungskräfte veranstaltet.
Gründung: 1978
Standorte: Bad Zwischenahn, Wedemark-Mellendorf
Mitarbeiter: rund 80
www.bau-abc-rostrup.de 

Bildquelle: iStockphoto.com/skodonell

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