Lückenlose Dokumentation der Inhaltsstoffe ist in der Pharmaindustrie Pflicht. Im Bild: Rohstoffanlieferung bei Pascoe, einem Hersteller pharmazeutischer Arzneimittel auf pflanzlicher Basis.
Die Komponente soll produzierende Unternehmen der Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharma-Industrie unter anderem bei der Pflege und Verwaltung von Spezifikationen, der schnellen Erstellung von Rezepturen und Rezeptalternativen sowie bei der Verwendung von Inhaltsstoffen unterstützen. Außerdem können mit SAP RD physikalisch-chemische Produktdaten besser verwaltet sowie Rezepturen und Produktionsstücklisten miteinander synchronisiert werden.
SAP RD gehört zu SAP Product Lifecycle Management (SAP PLM). Als Teil von SAP PLM soll ein Rezepturmanagement die unternehmensweite Verwaltung von Rezepturen, Formeln und Prozessschritten – unter Berücksichtigung von Qualitätssicherungs- und Compliance-Vorschriften sowie Validierungsaspekten ermöglichen. SAP RD greift hier ein, um weitere Daten bereitzuhalten und zuzuordnen – wie Nährstoffgehalt, Allergene, Bestandteile an Vitaminen, Mineralstoffen und dergleichen.
Angesichts der zunehmenden Anforderungen seitens des Gesetzgebers hinsichtlich Verbraucherschutz und Verbraucherinformation müssen Produzenten in der Lage sein, alle erforderlichen Angaben auf den Verpackungen darzustellen. Unternehmen, die mit ihren Produkten international vertreten sind, müssen häufig nicht nur in den jeweiligen Produktrezepturen auf den Geschmack verschiedener Länder Rücksicht nehmen, sondern auch auf die jeweils gültige gesetzliche Angabenpflicht.
Mit SAP Recipe Development sollen diese automatisch zugeordnet und dargestellt werden können.
Cormeta unterstützt Unternehmen der Branche mit Beratung, Implementierung und Anwenderschulung dabei, SAP PLM mit Augenmerk auf SAP Recipe Development gewinnbringend einzusetzen.
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Bildquelle: Pascoe