„Der Mittelstand steht für Innovationen, für Stabilität und Diversität“, betont Philipp Strasmann.
Unter Mittelstand verstehe ich …
… das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Der Mittelstand steht für Innovationen, für Stabilität und Diversität: Er entwickelt disruptive Lösungen und bringt neue Produkte zur Marktreife. Damit finanziert er mehr als die Hälfte der sozialversicherungspflichtigen Jobs.
Der Mittelstand hebt sich von Großkonzernen dadurch ab, dass …
… er aufgrund von kürzeren Entscheidungswegen oft flexibler auf Marktvorkommnisse reagieren kann als die häufig intern sehr prozessgetriebenen Großkonzerne. Er steht auch für eine familiäre Unternehmenskultur, die weniger Anonymität bietet und Mitarbeiter oft über viele Jahre im Unternehmen hält. Makroökonomisch bedeutet Mittelstand, dass es für fast jede Marktnische in Deutschland spezialisierte Anbieter gibt. Sie verfügen über langjährig erworbenes Fachwissen und große Expertise. Das hat das Siegel „Made in Germany“ stark gemacht und sollte auch in Zukunft hochgehalten werden, um die Exportqualitäten der deutschen Wirtschaft zu erhalten.
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Um als IT-Spezialist im Mittelstand Erfolg zu haben, bedarf es …
… einer klaren Ausrichtung auf den Kunden. Wir nennen das Agentur-Mindset. Darunter verstehen wir eine Kundenbeziehung, die darauf abzielt, konkrete Herausforderungen zu lösen und den größtmöglichen Mehrwert zu bieten. Dieses Ziel erreichen Unternehmen nur, indem sie sich in die Infrastruktur sowie die Prozesse und Ziele ihrer Kunden hineinversetzen. Das kostet zwar mehr Zeit, Kunden wissen diesen Aufwand allerdings zu schätzen. Auf diese Weise entstehen langjährige Partnerschaften. Unser Ziel bei Macaw ist es, unsere Kunden erfolgreich zu machen. Dafür gehen unsere Expertenteams die Extrameile. Unsere Arbeitsweise zeichnet sich dadurch aus, dass wir nach der besten Lösung streben und unsere Kräfte bündeln, um dieses Ziel zu erreichen. Das kommt bei kleinen und mittleren Unternehmen gut an, die auf der Suche nach Wissen, Service und Erfolg sind.
Was die IT anbelangt, ist der Mittelstand …
… oftmals besser aufgestellt, als man denkt. Viele Unternehmen haben längst fortschrittliche Cloud-basierte Software im Einsatz und arbeiten mit kollaborativen Methoden und der dazu nötigen Infrastruktur – die Basis für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.
Die durchschnittliche IT-Grundausstattung im Mittelstand besteht aus …
… einer guten Mischung aus klassischer und moderner Soft- und Hardware. Dazu zählen On-Prem-Lösungen, wie ERP- und HR-Software oder Reporting-Systeme, und stationäre Hardware. Immer häufiger kommen jedoch auch Cloud-basierte SaaS-Lösungen wie beispielsweise Microsoft Teams und Microsoft 365 zum Einsatz. Auch smarte Devices für das mobile Arbeiten werden spätestens seit der Corona-Pandemie bei fast allen Mittelständlern eingesetzt.
Charakteristisch für IT-Investitionsentscheidungen im Mittelstand ist, dass …
… früher leider viel zu häufig der Preis das einzige Entscheidungskriterium war. Jetzt allerdings finden neue Maßstäbe wie die Bedienbarkeit, die Mitarbeiterakzeptanz oder auch die Integration der Software in die Unternehmensprozesse eine immer größere Wertschätzung. Gerade die Adaption wurde jahrelang unterschätzt, wird aber durch die abteilungsübergreifende Digitalisierung und Automatisierung immer wichtiger, um betriebswirtschaftliche Effekte zu erzielen. Um ein Beispiel zu geben: Damit der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) nicht zu einer Silolösung führt, muss die Technologie tief in die Unternehmensdaten, -prozesse und die Infrastruktur integriert werden. Das geht nicht mit einer Lösung von der Stange.
Die typischen IT-Probleme des Mittelstands sind …
… vielschichtig, aber allesamt lösbar.
Als Lösung für diese Probleme favorisiere ich …
… zunächst den aktuellen und zukünftigen Bedarf sowie mögliche Chancen und Risiken sauber zu erfassen und nicht direkt mit dem „einen Tool“ um die Ecke zu kommen. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, dass ihre Mitarbeiter Probleme artikulieren können, und nehmen dann die Fachbereiche bei der Auswahl der passenden Software an die Hand. So schaffen wir es, Lösungen bereitzustellen, die das Unternehmen wirklich nach vorn bringen.
Handlungsbedarf auf IT-Seite im Mittelstand sehe ich …
… darin, dass IT über alle Abteilungen hinweg gedacht werden darf und muss. Nur weil wir von Software reden, heißt das eben nicht, dass es sich um ein IT-Projekt handelt, welches andere Abteilungen nicht tangiert. Genauso müssen Budgets unternehmensweit zur Verfügung gestellt werden. Und auch interdisziplinäre Teams sind auf Kunden- sowie auf Anbieterseite essenziell, um erfolgreiche Projekte umzusetzen.
Persönliches
Name: Philipp Strasmann
Alter: 46 Jahre
Familienstand: verheiratet
Größtes Hobby: die Hobbys meiner Tochter
Karriere
Ausbildung: Diplom-Kaufmann mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik und zertifizierter Business Coach
Beruflicher Werdegang: verschiedene (Führungs-)funktionen bei Daimler Benz, Siemens und Atos, längere Aufenthalte und Geschäftsverantwortung in Asien (u.a. Indien) und vielen europäischen Ländern
Derzeitige Position: Geschäftsführer von Macaw Deutschland
Bildquelle: Macaw