Der Besuch einer Hochschule ist nicht immer zwingend notwendig, fast jede dritte Stelle darf auch mit einer IT- oder Informatikausbildungen angetreten werden.
Es ist absolut kein Geheimnis, dass kompetente Talente im IT-Bereich konstant gefragt sind. Wie unterschiedlich die Erwartungen an das Personal dabei ausfallen können, zeigt derweil der neue Arbeitsmarkt-Report von Dekra. Vor allem Sicherheitsexperten bieten sich demnach ganz unterschiedliche Wege, in der Branche einen Platz zu finden. Erkenntnisse, die auf der Kumulation von 313 Stellenanzeigen für IT-Sicherheitsexperten basieren, die nach verschiedenen Kriterien sortiert wurden und so ein gutes Bild davon zeichnen, was von entsprechenden Fachkräften heutzutage erwartet wird.
Spannend ist etwa die Tatsache, dass von den Bewerbern weitaus häufiger verlangt wird, konzeptionell denken und handeln zu können (68,7 Prozent), statt etwa Programmierkenntnisse mitzubringen (45,7 Prozent). Das Suchen und Beheben von Schwachstellen innerhalb des Unternehmens folgt knapp darauf (53 Prozent) und erst dann geht es um Entwicklerfähigkeiten – die aber immer noch von fast jedem Zweiten verlangt werden. Von jedem dritten wird zudem erwartet, auch in der Beratung tätig zu sein und die rechtlichen Rahmenbedingungen der IT im Blick zu haben.
Was die Qualifikationen betrifft, ist das Informatikstudium mit einer Quote von 70 Prozent in den Stellenanzeigen wenig überraschend auf dem ersten Platz, gefolgt vom Studium der Wirtschaftsinformatik mit 31,9 Prozent. Der Besuch einer Hochschule ist allerdings nicht zwingend notwendig, fast jede dritte Stelle darf auch mit einer IT- oder Informatikausbildungen angetreten werden. Bei einem kleineren Teil der Anzeigen (16,3 Prozent) sollte sogar ein Abschluss in Rechtswissenschaften vorgewiesen werden können.
Zu guter Letzt stehen auch Reihe von persönlichen Eigenschaften hoch im Kurs, darunter etwa Kommunikationsstärke (47,3 Prozent), Teamfähigkeit (44,7 Prozent) oder Durchsetzungsvermögen ( 33,2 Prozent).
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