„Neue Lösungen müssen schnell umsetzbar, skalierter und kalkulierbar sein“, findet Thomas Huber.
Unter Mittelstand verstehe ich ...
... unsere Identität, Lebensqualität und zugleich die Seele unseres Wohlstands. Mittelständler sind echte Unternehmer und schaffen sogar während der Krise neue Arbeitsplätze. Sie sind Macher, nehmen aber stets eine langfristige Perspektive ein. Das Resultat ist langfristig orientiertes Wirtschaften, das von Nachhaltigkeit und Qualität geprägt ist.
Der Mittelstand hebt sich von Großkonzernen dadurch ab, dass ...
... seine spezifische Führungskultur eine große Flexibilität, Innovationskraft und Kundennähe hervorbringt. Zudem sind viele Mittelständler in Deutschland weiterhin in Familienhand. Deshalb geht ihre Führungskultur mit einem besonderen Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Standort Deutschland und seinen Menschen einher.
Um als IT-Spezialist im Mittelstand Erfolg zu haben, bedarf es ...
... individueller Anpassbarkeit, Kosteneffizienz und schneller Umsetzbarkeit der angebotenen Lösungen. IT-Anbieter und -Dienstleister sind dann im Mittelstand erfolgreich, wenn sie als kompetente Berater auftreten, deren Rat die Kunden vertrauen. Sie bieten individuelle Lösungen, die genau zu den Anforderungen ihrer mittelständischen Kunden passen. Dies ist umso wichtiger, als die IT immer komplexer wird und die Vielfalt der Anforderungen weiter zunimmt. Diese Situation übersteigt immer häufiger die Kapazitäten der IT-Abteilungen in mittelständischen Unternehmen. Kurz: Service, Beratung, Know-how, Projektmanagement und Kommunikation lauten die Schlüsselcharakteristika des heutigen Geschäftsmodells von IT-Spezialisten für den Mittelstand. Das reine Produktgeschäft tritt demgegenüber zunehmend in den Hintergrund.
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Was die IT anbelangt, ist der Mittelstand ...
... lösungsorientiert und kostensensitiv. Neue Lösungen müssen schnell umsetzbar, skalierbar und kalkulierbar sein.
Die durchschnittliche IT-Grundausstattung im Mittelstand besteht aus ...
... Anwender-Hardware, Netzwerk, Server und Storage in meist lokalen Strukturen. Zudem greifen Mittelständler für einzelne Anwendungen bereits auf Software-as-a-Service-Angebote (SaaS) zurück. Doch die Integration ins Unternehmensnetzwerk hat hier – noch – nicht strukturiert oder gar nicht stattgefunden.
Charakteristisch für IT-Investitionsentscheidungen im Mittelstand ist ...
... der Fokus auf Liquidität. Deshalb werden Abrechnungsmodelle wie in der Cloud, die auf Abonnements basieren, auch in den IT-Umgebungen und Rechenzentren der Mittelständler immer wichtiger. Denn sie werden den Anforderungen des Liquiditätsmanagements gerecht, unterstützen und beschleunigen aber gleichzeitig Innovationszyklen.
Die typischen IT-Probleme des Mittelstands sind ...
... „gewachsene“ Strukturen mit Legacy-Applikationen, Schatten-IT, Datensilos und Sicherheitslücken. Viele greifen deshalb auf SaaS-Angebote zurück. Kurzfristig erhöht das die Flexibilität und Agilität, mittel- und langfristig steigt jedoch die Komplexität weiter.
Als Lösung für diese Probleme favorisiere ich ...
... ein durchgängiges Cloud-Betriebsmodell, nicht nur in der Cloud, sondern auch in den IT-Umgebungen und Rechenzentren der Mittelständler selbst. Dadurch können diese ihre Applikationen und Services zen-
tral managen. Und sie können aufgrund betriebswirtschaftlicher Kriterien entscheiden, welche Arbeitslast sie in welcher Umgebung betreiben. Portabilität der Anwendungen und Services lautet hier das Stichwort, die einhergehen muss mit einer Portabilität der Abrechnungsmodelle.
Handlungsbedarf auf IT-Seite im Mittelstand sehe ich ...
... bei der Digitalisierung. Dabei geht es aber nicht um diesen oder jenen Service oder Workload oder um diesen oder jenen Cloud-Anbieter. Es geht vielmehr um Grundsätzliches, um ein zentrales, aber übergreifendes Multi-Cloud-Management inklusive Betrieb, das vom eigenen Rechenzentrum bis zu den diversen Cloud-Anbietern reicht. Erst wenn die Basis stimmt, hat der Mittelstand die notwendige Freiheit bei der Wahl und Implementierung digitaler Geschäftsprozesse und -modelle.
Alter: 49 Jahre
Familienstand: verheiratet
Größtes Hobby: Familie
Beruflicher Werdegang: Zu Nutanix kam er von Trend Micro, wo er als Channel Director das Partnergeschäft des IT-Sicherheitsanbieters in Deutschland leitete. Zuvor war er beim Distributor Arrow ECS Deutschland als Director Sales Germany tätig. Zu den weiteren Stationen seiner beruflichen Laufbahn gehören leitende Positionen im Vertrieb und Partnergeschäft bei Citrix Systems und VMware.
Derzeitige Position: Thomas Huber verantwortet seit Januar 2020 die Channel Organisation und OEM-Partnerschaften bei Nutanix.
Bildquelle: Nutanix