Das Deutsche Telekom Gebäude in Bonn
„Cloud für alle“ heißt es seit einigen Monaten bei dem Bonner TK-Unternehmen und so konnten auch die Besucher aktiv an der Veranstaltung teilnehmen, indem sie die Präsentation parallel auf dem eigenen mobilen Gerät verfolgten. Die Cloud macht´s möglich.
Künftig sollen nicht mehr nur noch große Unternehmen und Mittelständler vom Cloud-Portfolio der Telekom profitieren sondern auch Privatpersonen.
Geprüftes Angebot für den Mittelstand
Mit dem Business Marketplace stehen derzeit mittelständische Unternehmen im Fokus der Telekom. Bereits 7.500 Unternehmen haben sich seit dem Start im Juli dieses Jahres registriert. 20 Apps für verschiedene Themenbereiche stehen derzeit zur Verfügung, bis zur Branchenmesse Cebit will man das Angebot verdoppeln. Seit wenigen Tagen ist auch Microsoft mit dem Office365-Paket verfügbar.
Qualität statt Quantität lautet das Motto des Business Marketplace, so werden potentielle Partnerangebot zunächst einer Qualitätskontrolle unterzogen.
Das Besondere des Marktplatzes: Alle Anwendungen können über ein Single-Sign-On genutzt werden, unzählige Benutzernamen und Passwörter sind also nicht notwendig. Künftig soll es auch möglich sein, die verschiedenen Apps miteinander zu verknüpfen und Daten einfach zu übertragen.
„In Sachen Cloud ist die Tendenz klar. Nach dem reinen Speichern von Daten in der Cloud geht der Trend nun in Richtung Zusammenarbeit“, so Dirk Backofen, verantwortlich für das Cloud-Geschäft der Telekom.
Der einfache Datenspeicher wird zunehmend mit verschiedenen Collaboration-Funktionen nachgefragt. Erst vor wenigen Wochen hat die Telekom die Kooperation mit dem amerikanischen Unternehmen Box verkündet. Die Business-Lösung steht Unternehmen seit kurzem zur Verfügung und soll eine sichere Zusammenarbeit und das Teilen von Dokumenten ermöglichen. Dan Levin, COO von Box kam aus Kalifornien nach Bonn, um die Box-Lösung live vorzustellen. Weltweit wird diese bereits von Mitarbeitern aus 140.000 Unternehmen genutzt.
Neue Hardware in Sicht
Bereits auf der diesjährigen Cebit wurde das Projekt „Cloudbook“ bekannt. Im nächsten Jahr soll es nun soweit sein: Ein Notebook, dass nur über einen Browser verfügt und alle benötigten Applikationen aus der Cloud bezieht soll auf dem Markt erscheinen. Hauptsächlich für Unternehmen mit zahlreichen externen Mitarbeitern, die für ihre Arbeit auf Cloud-Anwendungen zugreifen, könnte dies interessant sein. Doch auch private Nutzer möchte Dirk Backofen nicht ausschließen.
Weitere Informationen zur Cloud-Lösung erfahren Sie hier
www.telekom.com/medien
Bildquelle: Telekom