Auch wenn Big Data dazu einlädt, so viele Informationen wie möglich zu speichern – sie könnten ja mal wichtig werden – ist dieses Vorgehen nicht immer ratsam.
Künstliche Intelligenz und die damit verbundenen Technologien sind ein wahrer Glücksfall für Marketingabteilungen. Ihr Einsatz bietet die Möglichkeit, die Wünsche der Nutzer und Kundengruppen auf der Grundlage von Daten zu verstehen und maßgeschneiderte Angebote zu liefern. Bereits heute sind Marketing und KI daher ein starkes Team – ein Umstand, der sich in den nächsten Jahren noch ausbauen wird.
Lange Zeit war das regelbasierte Vorschlagen von ähnlichen Produkten nach einem Kauf gang und gäbe. Für eine zielgerichtetere Ansprache wären unzählige Regeln notwendig – oder eine KI, die diese Regeln ganz individuell auf den einzelnen Anwendungsfall zuschneidet und auf diese Weise hochpersonalisierte Werbung anbieten kann.
Das Zusammenspiel zwischen Menschen und Technologie ist bei einem weiteren, kritischen Anwendungsfall erwünscht – dem Kundensupport. Ein guter Support bindet Kunden längerfristig an das Unternehmen und lässt es auf einem umkämpften Markt wettbewerbsfähig bleiben. Der Einsatz von KI im First-Level-Support ist so beispielsweise wichtig für das Analysieren und Priorisieren von Nachrichten, was dank des fortgeschrittenen Wort- und Textverständnisses der Technologie keine Herausforderung mehr darstellt und Wartezeiten deutlich verkürzen kann.
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Ein relativ neuer Trend von Automatisierung und KI im Marketing ist das eigenständige Entwerfen von Werbung und Kampagnen. Mitarbeiter können die Vorschläge noch weiter verfeinern, sind aber nicht mehr für die gesamte Erstellung zuständig. Dieser Prozess spart Geld und wertvolle Zeit. Schnell konzipierte personalisierte Werbung wird in den kommenden Jahren das Marketing stark beeinflussen und neue Möglichkeiten bereitstellen.
Die Einführung der DSGVO im Jahr 2018 war ein wichtiger und richtiger Schritt, auch wenn ihre Einhaltung manche Unternehmen vor ernsthafte Herausforderungen stellt. Die Auswirkungen auf den Umgang mit Daten macht den Standort Deutschland zu einem Vorreiter in Sachen Datenschutz – und führt so zu einem Alleinstellungsmerkmal, das anderen Länder und Regionen ein Vorbild sein kann.
Unternehmen müssen verstehen, wie der transparente Umgang mit Daten zu einem Mehrwert für alle Seiten führt. Auch wenn Big Data dazu einlädt, so viele Informationen wie möglich zu speichern – sie könnten ja mal wichtig werden – ist dieses Vorgehen nicht immer ratsam. Benötigt ein Unternehmen für personalisierte Werbung wirklich alle sensiblen Daten seiner Nutzer, etwa Familienstand oder die nicht anonymisierte Kreditkartennummer? Die Antwort ist Nein: Datensparsamkeit ist das oberste Gebot. Auf Kundenseite sollte nicht das Gefühl entstehen, Unternehmen würden Spionage betreiben und Zielgruppen vollständig digital überwachen. Ein offener Umgang mit der Art und Weise, wie Unternehmen welche Daten zu welchem Zweck sammeln, ist der eindeutig bessere Weg und baut Vertrauen auf.
Die Grundlage einer Datenstrategie sollte in jedem Fall darauf abzielen, das Vertrauen der Kunden nicht zu beschädigen. Dafür können beispielsweise Hinweise angezeigt werden, warum der Besucher einer Seite die personalisierten Angebote sieht. Auch das Ablehnen von gezielter Werbung auf Basis des Profils, bzw. der Kundengruppe ist möglich.
Unternehmen müssen Big Data als Chance erkennen, die verantwortungsvoll zu nutzen ist. Wer KI für Marketingzwecke einsetzt, sollte nicht in eine Datensammelwut verfallen, sondern die benötigten Informationen transparent und mit dem Einverständnis der Kunden einsetzen – auf diese Weise erhalten Besucher von Webseiten die Angebote, die sie wirklich interessieren, und Marketingabteilungen können zielgerichtet die richtigen Gruppen mit den passenden Produkten bewerben. Den Herausforderungen bei der Umsetzung dieser Aspekte stehen Unternehmen aber nicht alleine entgegen – Digitaldienstleister wie Macaw verfügen über das nötige Know-how und die Erfahrung, die es auf der Journey von erstem Konzept bis zur Implementierung der Lösung sowie der anschließenden Wartung braucht.
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