Digitale Identitätsprüfung: Welche Lösung ist die richtige?
Von: Ingo Steinhaus
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Online-Betrug erfordert zuverlässige Präventionsmaßnahmen. Dazu gehören Lösungen zur digitalen Identitätsprüfung. Eine Checkliste hilft Unternehmen, den passenden Anbieter zu finden.
Identitätsmanagement schützt vor Cyberangriffen
„Das Thema Online-Betrug gewinnt leider zunehmend an Bedeutung, weshalb Unternehmen mehr denn je gefordert sind, zuverlässige Präventionsmaßnahmen zu ergreifen“, berichtet Çağdaş Gandar, Geschäftsführer der Melissa Data GmbH, und ergänzt: „Hierzu gehört vor allem die Einführung einer digitalen Identitätsprüfung. Mit unserer Checkliste wollen wir Unternehmen dabei helfen, den passenden Anbieter zu finden.“ Konkret führt Melissa folgende Kriterien auf:
Angemessene Betrugserkennungsfunktionen: Der Technologieanbieter sollte eine breite Palette an Betrugserkennungsfunktionen offerieren, um verschiedene Betrugsarten abzudecken, die für die jeweilige Branche relevant sind. Dazu gehören die Adressvalidierung, das Screening nach politisch exponierten Personen (PEP), der Abgleich mit Sanktionslisten und anderen nationalen und internationalen Beobachtungslisten sowie das Screening nach negativen Meldungen.
Internationalität: Das Internet kennt bekanntlich keine Grenzen, so dass entsprechende Betrugsdelikte weltweit geplant und begangen werden. Daher sollte die Lösung zur digitalen Identitätsprüfung möglichst viele Länder abdecken.
Flexibilität: Die Lösung zur digitalen Identitätsprüfung sollte sich an die konkreten Anforderungen und das Risikoprofil des Unternehmens anpassen lassen. Individuelle Konfigurationen sowie Regelwerke und Schwellwerte, die auf spezifische Geschäftsprozesse zugeschnitten werden können, sind dabei unerlässlich. Darüber hinaus sollte die Lösung skalierbar sein, um sich an unterschiedliche Transaktionsvolumina anzupassen.
Warnmeldungen in Echtzeit: Die in der Lösung zur digitalen Identitätsprüfung integrierten Überwachungs- und Warnfunktionen sollten Betrugsvorfälle sofort melden, sodass Unternehmen umgehend darauf reagieren können.
Hohe Integrationsfähigkeit: Eine nahtlose Integration in bestehende Systeme wie E-Commerce-Plattformen, Payment Gateways, Kundendatenbanken oder Risikomanagementsysteme ermöglicht einen effizienten Datenaustausch und optimierte Arbeitsabläufe.
Datenschutz und Datensicherheit: Die Identitätsprüfung erfordert den Umgang mit sensiblen Kundendaten und Transaktionsinformationen. Daher sollte der Anbieter einer solchen Lösung technische und organisatorische Maßnahmen nachweisen, die den Datenschutz und die Datensicherheit gewährleisten.
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