Mit einem digitalen Kofferraumschlüssel sollen sich künftig Handwerker bestellte Arbeitsmaterialien über Nacht direkt in den eigenen Kofferraum liefern lassen können.
Die Lösung Mobile Identity & Access (MIA) für die Kofferraum-Belieferung nutzt den digitalen Autoschlüssel der Kooperation. In der App vereint die Telekom-Tochter die Funktionen für Authentifizierung und Zugang. Dabei umfasse er Ende-zu-Ende-Service Konnektivität bis zur Cloud-Plattform und sei maßgefertigt für die Prozesskette von Unternehmen. Die Server für die Plattform befinden sich in Deutschland. Die Fahrzeuge der Handwerker werden vor Ort mit einer Telematikbox ausgerüstet, die für den Einbau uneingeschränkt freigegeben sei.
Ob Armaturen oder Sanitärkeramik: Bis 20 Uhr können Installateure über die Plattform Online Plus alles bestellen, was sie am nächsten Morgen für ihre Kunden benötigen. Die Mitarbeiter stellen den Auftrag zusammen und planen die Zustellung. Über die MIA-App findet der Fahrer des Großhandelshauses den Wagen des Handwerkers und kann ihn öffnen. Der gesamte Prozess entspreche den Richtlinien des deutschen Datenschutzes. Die Positionsdaten des Handwerkerwagens seien außerdem geschützt: Sie werden erst dann über die App verarbeitet, wenn der Installateur bestellt. Der digitale Schlüssel wird einmalig erzeugt. Er ist chiffriert und nur in einem bestimmten Zeitfenster gültig.
Bei Mobile Identity & Access für Kofferraum-Belieferung liegt die gesamte Prozesskette von Bestellung bis Liefernachweis in der Cloud der Telekom. Die Mov’InBlue-Cloud erzeugt den einmaligen, virtuellen Schlüssel für das jeweilige Fahrzeug. Nur der Fahrer des Lieferfahrzeugs bekommt diesen Schlüssel über eine Nachricht auf sein Smartphone. Dieses meldet sich bei der Telematikbox im Auto des Handwerkers. Die Box prüft die Gültigkeit des Schlüssels und öffnet das Fahrzeug. Nur vor Ort kann der GC-Fahrer das Fahrzeug öffnen. Und nur, wenn der Handwerker dies freigegeben hat. Wird ein anderer Fahrer beauftragt, lassen sich die Berechtigungen sicher und nachvollziehbar ändern. Am Ende erhält das Lager einen Nachweis, dass die Belieferung erfolgreich war.
Bild: Deutsche Telekom