Sponsored Post: Komplexität reduzieren im Mittelstand

Durchblick im Hybrid-IT-Dschungel

Moderne IT-Infrastrukturen sind heute hybrid. Das bringt viele Vorteile, steigert jedoch auch die Komplexität. Damit die Chancen dieser Infrastrukturen genutzt werden können, gilt es, die Risiken der erhöhten Komplexität zu reduzieren.

Cloud mit Pfeilen

Bildquelle: Getty Images / Moment

Public, Private, Multi-Cloud oder doch lieber On Prem? Das Spektrum moderner IT-Infrastruktur-Setups ist groß und wächst weiter. Neuerdings treibt vor allem die Debatte rund um das Thema „Sovereign Cloud“ die Entscheider:innen um. Doch ganz gleich, welcher Weg verfolgt wird: In den meisten Fällen fahren Unternehmen in der Realität einen hybriden Ansatz. Denn dieser verspricht, die Vorteile privater und öffentlicher Clouds zu kombinieren und die jeweiligen Nachteile auszugleichen. Workloads werden – teilweise auf mehrere – Public-Cloud-Service-Anbieter verteilt, während unternehmenskritische Funktionen in Private Clouds oder On Prem betrieben werden. Doch das Problem der schnelllebigen IT-Trends bleibt, und in Kombination mit den komplexen Anforderungen der Unternehmen wird auch die IT selbst immer komplexer. Unternehmen verlassen sich nicht auf Hybrid-IT-Ansätze, weil diese ihnen das Leben erleichtern. Sie tun es im Bestreben, das Beste aus ihrer IT herauszuholen. Und sie tun es, um externen und internen Faktoren dadurch gerecht zu werden. Compliance und Reportings, Monitorings, Cybersecurity, Automatisierung, branchenspezifische Regularien und Bestimmungen sowie unzählige weitere Herausforderungen im Unternehmenskontext zwingen CIOs und IT-Entscheider:innen dazu. Das bringt multiple Fragestellungen mit sich.

Steigende Komplexität in der IT-Infrastruktur hat viele Facetten

Nehmen wir nur das Thema „Kosten der IT-Infrastruktur“. Alleine hier entfalten sich mehrere Entscheidungspfade, von der Gefahr des Vendor Lock-ins (Was, wenn mein Cloud-Anbieter von heute auf morgen die Preise seiner Services drastisch erhöht?) über die Kostenkontrolle (Habe ich bei Pay as you Go überhaupt den Überblick?) bis hin zur Frage, welche Cloud den für mich besten Preis bereithält. All jenen, die glauben, dass Cloud-Kosten nicht komplex sind, sei ein Blick auf die nächste Cloud-Rechnung empfohlen: Hier finden sich je nach Anbieter mehrere tausende Einzelpositionen. Zudem werden Abrechnungsmodelle regelmäßig angepasst und oftmals können nur dedizierte Expert:innen für spezifische Clouds Auskunft und Aufklärung leisten. Ein weiterer – wenn auch bisher oftmals vernachlässigter – Faktor ist das Thema „Nachhaltigkeit“. Environmental-Social-Governance-Reportings (ESG) sind spätestens 2025 Pflicht und betreffen in Deutschland rund 15.000 Unternehmen. Ein Jahr später folgt die Berichtspflicht für kapitalmarktorientierte KMU. Hinzu kommen Nachhaltigkeitsinitiativen der Politik, etwa mit der Green-IT-Initiative des Bundes, die den Energieverbrauch der IKT-Infrastrukturen reduzieren will. Hier entstehen also nicht nur gesetzliche Verpflichtungen, sondern auch Fragen zur Steigerung der Effizienz von IT-Infrastrukturen. Und wie steht es eigentlich um die IT-Sicherheit? NIST2 steht praktisch vor der Tür und bringt diverse Anforderungen mit sich, die Unternehmen verstehen und umsetzen müssen. Ganz zu schweigen von der Frage der Verantwortlichkeit mit Blick auf die Sicherheit im Hybrid-Cloud-Umfeld. Nicht zuletzt stellt sich noch die Frage des Betriebs, denn trotz der Cloud-Nutzung bleiben tägliche Aufgaben erhalten. Release Management, Migration von Anwendungen in die Zielumgebung oder auch die Bereitstellung und Orchestrierung von Cloud-Umgebungen liegen weiterhin in den Unternehmen, wenn keine separaten Verträge, etwa mit Managed-Cloud-Service-Providern, geschlossen werden. Habe ich als Unternehmen hier entsprechende Expertise und Ressourcen? Und sind diese auch auf Jahre oder Jahrzehnte gesichert?

Standortbestimmung statt „Cloud First!“

Alle diese Fragen machen deutlich, dass es für die IT-Infrastruktur im Mittelstand keine Universallösung geben kann. Jedes Unternehmen hat unterschiedliche Zielkonfigurationen und diese erfordern eine dedizierte IT-Strategie. Die Zeiten, in denen „Cloud First“ die Antwort auf alle vermeintlichen Probleme gewesen ist, sind längst vorbei. Nun gilt es, die individuellen Anforderungen an die IT mit den konkreten Business-Zielen in Einklang zu bringen und gleichzeitig die internen und externen Faktoren zu berücksichtigen. Dafür empfiehlt es sich, eine Standortbestimmung vorzunehmen, die zwei zentrale Achsen als Orientierung nutzt. Im Grunde wird dabei der benötigte Grad an Sicherheit und Compliance auf der einen Achse und der Innovationsgrad auf der anderen Achse festgelegt und basierend auf der Verortung auf dem IT-Infrastrukturspektrum entschieden. Dabei schließen sich die beiden Bereiche keinesfalls aus. Unternehmen mit hohen Anforderungen an die Compliance, die in einem stark regulierten Umfeld tätig sind, können dennoch kurze Innovationszyklen und technologische Vielfalt fordern. Atos und AWS erarbeiten beispielsweise mit ihren Kunden im Rahmen des „Atos CloudCatalyst“-Programms individuelle hybride Lösungsstrategien, um unterschiedliche Business-Ziele zu realisieren. So werden auch Hybrid-Cloud-Lösungen für den KRITIS-Sektor möglich, die den Spagat zwischen Agilität und höchster Sicherheit schaffen.

Ohne Framework geht es nicht

Neben der Standortbestimmung bleibt die Frage des Betriebs, schließlich sind die IT-Umgebungen in Unternehmen keine Selbstläufer. Mit Blick auf die beschriebenen Herausforderungen (Kosten, Fachkräftemangel, Security und Transparenz) empfiehlt sich der Einsatz eines zentralen Frameworks für den Betrieb. Dieses unterstützt nicht nur die Automatisierung der IT-Infrastruktur, sondern sorgt auch für mehr Transparenz von einzelnen Infrastrukturelementen sowie der Kosten. Über ein zentrales Portal sowie den Einsatz einer standardisierten API lassen sich alle Umgebungen bündeln und steuern. Dank vordefinierter Templates können Workloads konfigurierbar und kundenspezifisch provisioniert werden. Das erlaubt es auch Mitarbeiter:innen ohne spezifisches Cloud-Admin-Wissen, die IT-Infrastruktur zu managen und von einem „Cloud-like“-Benutzererlebnis zu profitieren. Mit einem standardisierten Framework behalten Unternehmen das Infrastruktur-Management, den Betrieb sowie die Schnittstellen im Blick und zahlen gleichzeitig auf die Business-Ziele ein, indem Kosten- sowie Ressourcenoptimierungen vorgenommen werden können.

Mit System in eine sich stetig wandelnde Zukunft

In der IT bleibt nichts, wie es ist. Unternehmen im Mittelstand müssen sich daher die Frage stellen, wie sie mit dem technologischen Wandel in Zukunft umgehen wollen. Nur wenn hier systematisch vorgegangen wird, kann Innovation in einer nachhaltigen Art und Weise erfolgen. Standardisierte Frameworks bieten dabei eine wichtige Grundlage, um die Komplexität heute zu reduzieren und auch in Zukunft für etwaige Veränderungen gerüstet zu sein.

Weitere Impulse für den Mittelstand bietet Atos mit regelmäßigen regionalen Events, bei denen praktisch umsetzbare Strategien diskutiert werden. Details zu den bevorstehenden CEO/CIO-Roundtables der #MittelstandmitAtos-Initiative und weitere Informationen finden Sie auf der Webpräsenz von Atos Mittelstand: https://atos.net/de/lp/mittelstand

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