Käfer Messuhrenfabrik setzt auf Hüfinger IT-On.Net Süd

Echte Maßarbeit

Mit der Modernisierung ihrer IT-Landschaft erzielte die Käfer Messuhrenfabrik nicht nur eine höhere Ausfallsicherheit, sondern auch eine größere Flexibilität der IT.

Die Präzisionsmessuhren des Mittelständlers Käfer Messuhrenfabrik stehen für Zuverlässigkeit, hohe Genauigkeit und lange Lebensdauer.

Seit 1932 produziert das Unternehmen Messuhren und Messuhrgeräte für verschiedene Branchen weltweit. Dabei brachte der Unternehmenserfolg Personalwachstum und im Zuge dessen auch stets neue IT-Arbeitsplätze und -Anwendungen mit sich. Im Lauf der Zeit gestalteten sich die Strukturen veraltet, Ausfallsicherheit und hohe Verfügbarkeit entsprachen nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Um weiter wirtschaftlich arbeiten zu können, modernisierte das Unternehmen deshalb seine IT-Infrastruktur grundlegend.

115 Mitarbeiter sind derzeit bei Käfer Messuhren tätig. Die meisten PC-Arbeitsplätze der Mitarbeiter sind schlank mit Thin Clients ausgerüstet, die die Datenverarbeitung nicht selbst leisten. Die Eingaben werden auf dem Terminalserver verarbeitet und anschließend zurück zum Client geschickt, der diese nur noch anzeigen muss. Über Microsoft Exchange verwalten und filtern die Mitarbeiter ihre E-Mails, erstellen Zeitpläne, vereinbaren Termine, führen Diskussionen oder verwalten Poolfahrzeuge sowie den Besprechungsraum. Das war nicht immer so. Im Jahr 2011 stand die IT-Abteilung vor dem Problem ausgelaufener Hardware- und Serviceverträge. Gleichzeitig war die Serverlandschaft immer weiter gewachsen. Das Risiko, dass ein oder mehrere Server für mindestens einen Tag oder länger ausfallen, wurde immer akuter. Zudem waren die Server oft schlecht ausgelastet. Um den Erfolg des Unternehmens nicht zu gefährden, musste die Geschäftsführung handeln. „Um den sehr unterschiedlichen Anforderungen entsprechen zu können, benötigten wir immer wieder neue Server zu Lasten der IT-Sicherheit“, erklärt IT-Leiter Fausto Di Diego. „Ein Serverausfall schlägt sich schnell negativ auf die Wirtschaftlichkeit eines Produktionsbetriebs wie dem unseren nieder. Das war für uns nicht tragbar.“

Den Einstieg in neue Technologien vollzog das Unternehmen im Herbst 2011 gemeinsam mit der Hüfinger IT-On.Net Süd GmbH, die auf hochverfügbare und sicherheitsrelevante IT-Lösungen spezialisiert ist. „Wir kannten uns bereits, denn wir bezogen seit längerem Dienstleistungen von diesem Anbieter“, so Di Diego. Was das neue umfangreichere Projekt anging, vergingen vom Erstgespräch bis zur „schlüsselfertigen“ Übergabe der modernisierten IT-Struktur ca. drei Monate. Die Vor-Ort-Implementierung erfolgte innerhalb einer Woche.

Ein Kernstück des Projekts war die Serverkonsolidierung auf VMware-Basis. Man verabschiedete sich von der veralteten Struktur „ein Server, eine Anwendung“ und führte gemeinsam mit dem IT-Dienstleister eine VMware-Lösung auf Fujitsu-Hardwarebasis ein, um das Rechenzentrum mit sechs virtuellen Servern (File, SQL, AD, Abas, Exchange sowie Terminal) auszustatten. Dank des Terminalservers wurden 20 der 40 Arbeitsplätze mit Thin Clients versehen. „Damit reduzierte sich der Betreuungsaufwand pro Arbeitsplatz deutlich“, führt Di Diego aus. Mithilfe von Exchange können die Mitarbeiter nun flexibler und komfortabler ihre E-Mails, Kontakte, Kalender und Aufgaben managen. Zudem kann die Unternehmens-IT eine zentrale Datenhaltung und -sicherung auf dem Exchange-Server durchführen. Um einen weltweiten Zugriff auf das Firmennetzwerk zu ermöglichen, wurde ein SSL-VPN-System eingerichtet. So kann z.B. die Kommunikation zur 2006 in Shanghai gegründeten Tochtergesellschaft unterstützt werden und die Geschäftsleitung beim Besuch in Asien sicher auf Daten in der Zentrale zugreifen. Zudem erlaubt das System den Betrieb vollwertiger Home-Offices durch uneingeschränkte Zugriffsmöglichkeiten auf zugelassene Ressourcen. Darüber hinaus richtete der IT-Dienstleister eine automatische Backup-Überwachung ein, die zusätzlich zu einer Disc-to-Tape-Sicherung läuft, die vom Unternehmen selbst vollzogen wird. Um die Daten des Unternehmens verfügbar und performant zu halten, wird ein SAN-Datenspeicher auf Fujitsu-Festplatten eingesetzt. Nicht zuletzt verwaltet der IT-Dienstleister die vor Ort stehenden Server und unterstützt bei allen anfallenden Tätigkeiten.


Käfer Messuhrenfabrik GmbH & Co. KG

  • Geschäftsfeld: Herstellung von Messuhren und Messuhrgeräten
  • Gründung: 1932
  • Hauptsitz: Villingen-Schwenningen
  • Mitarbeiterzahl: 115

www.kaefer-messuhren.de

Bildquelle: © Käfer Messuhrenfabrik

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