Häufig sind HR-Mitarbeiter mit Routinetätigkeiten wie Bewerbungen, Lohnabrechnungen oder Arbeitszeugnissen bereits stark ausgelastet. Vermehrt rücken jedoch zusätzliche strategische Aufgaben wie beispielsweise die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zum produktiven Umgang mit dem Wissen der Mitarbeiter in den Fokus der Personaler. Dies bedeutet einen Mehraufwand, denn während viele administrative Prozesse wie Zeiterfassung standardisiert abgewickelt werden können, müssen wertschöpfende Faktoren wie Wissen oder Kompetenzen individueller gehandhabt werden. Umfassende HR-Software bietet die technische Unterstützung, Prozesse so effizient zu gestalten, dass Ressourcen für strategische Tätigkeiten freigesetzt werden.
Lösungen aus einem Guss
Aktuell verzichten jedoch noch viele Personalabteilungen auf integrierte HR-Software. Laut „HR Trend Report 2013“ steuern derzeit noch sechs von zehn Unternehmen Themen wie Talent Management mittels Office-Anwendungen oder händisch. Die Folge: Personalsachbearbeiter nutzen Tag für Tag zahlreiche unterschiedliche Tools, was nicht nur aufwändig, sondern auch fehleranfällig ist. Das HR-Portal von Haufe soll hingegen sämtliche Funktionen und Inhalte unter einer Oberfläche bündeln können, um den „Lebenszyklus“ von Mitarbeitern zu begleiten. Unter dem Dach des HR-Portals lassen sich verschiedene Module integrieren, die sich anhand der Bedarfe des Unternehmens individuell kombinieren lassen. Angefangen beim Bewerbungsprozess, über Mitarbeiterentwicklung sowie das Teilen und Verwalten von Wissen bis hin zu Nachfolgeplanung und Zeugniserstellung. Die Software ermöglicht laut Anbieter sowohl Personalverantwortlichen als auch Führungskräften und Mitarbeitern jederzeit Einblick in den aktuellen Status des jeweiligen Prozesses. Mittels Rechte- und Rollenvergabe sehen alle Beteiligten dabei nur die jeweils relevanten Informationen. Im HR-Portal können zudem unternehmenseigenes Know-how und externes Fachwissen in einem zentralen Wissenspool strukturiert erfasst und anderen zur Verfügung gestellt werden. Dies soll nicht nur das Ende vieler isolierter Know-how-Inseln im Unternehmen bedeuten, sondern auch die Wissensproduktivität steigern.
Personalarbeit 2.0
Bewährt haben sich auch bei HR-Tools sogenannte Software-as-a-Service-Lösungen, denn man bezahlt nur, was man auch tatsächlich nutzt. Für Unternehmen ergeben sich aus diesem Mietmodell Vorteile: Geringe Investitionskosten, wenig Implementierungsaufwand und bei modular aufgebauten Lösungen können Module oder Lizenzen einfach hinzu- oder abgebucht werden. Dadurch lässt sich die Software individuell an Größe und Bedürfnisse eines Unternehmens anpassen. Die technischen Voraussetzungen dafür sind einfach: ein aktueller Webbrowser und ein Internetzugang. Und auch nach der Einführung einer webbasierten Personalsoftware sollen die Nutzer auf Unterstützung zählen können: Wartungen und Updates liegen in den Händen des Anbieters. Werden auch Inhalte gekauft, wie Fachinformationen zu Themengebieten wie Personal oder Recht, so werden auch diese tagesaktuell von Fachredaktionen aufbereitet – das soll Unternehmen viel Aufwand sparen.
Gut gerüstet in die HR-Zukunft
Unternehmen erhöhen mit dem Einsatz von HR-Software nicht nur ihre Produktivität, sie steigern gleichzeitig auch ihre organisationale Energie. Denn: Werden Mitarbeiter aktiv eingebunden und umfassend informiert, fühlen sie sich entsprechend wertgeschätzt, sind motiviert und es herrscht ein angenehmes Arbeitsklima. So können Personalverantwortliche den Herausforderungen der kommenden Jahre gelassen entgegensehen.
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