„Durch den Einsatz von gebrauchten Geräten schonen immer mehr Unternehmen ihr IT-Budget“, weiß Flip4New-Geschäftsführer Lennart Kleuser.
ITM: Herr Kleuser, inwiefern ist das Thema „Remarketing“ für Mittelstandsunternehmen interessant?
Lennart Kleuser: Durch unseren Ankaufsservice ermöglichen wir Unternehmen, schnell und unkompliziert gebundenes Kapital freizusetzen. Aufwendige Mitarbeiterverkäufe, die neben einem hohen administrativen Aufwand auch die Pflicht der Gewährleistung auf die gebrauchten Geräte mit sich bringt, fallen so weg.
Man kann natürlich auch seine gebrauchten Geräte an ein Recyclingunternehmen abgeben – allerdings haben die Geräte, die in der Regel nicht älter als zwei Jahre sind, einen nicht zu vernachlässigenden hohen Restwert, den man in so einem Fall nicht ausgezahlt bekommt. Da ist es cleverer, die Geräte an uns zu verkaufen und mit dem erzielten Ankaufswert die nächste Ausstattung zu finanzieren.
ITM: Welche Einsparpotentiale können damit grundsätzlich erzielt werden?
Kleuser: Durch den Einsatz von gebrauchten Geräten schonen immer mehr Unternehmen ihr IT-Budget. Kostenersparnisse von über 50 Prozent gegenüber Neuprodukten sind möglich und ist so eine attraktive Alternative zum Neukauf. Hier ist ein klarer Trend zu beobachten, dass mit steigendem Angebot von „refurbished“ Produkten wie Tablets und Smartphones auch die Nachfrage von Unternehmen steigt.
ITM: Wie gestaltet sich das derzeitige Interesse der kleinen und mittelständischen Unternehmen an der Nutzung von gebrauchter, aber wiederaufbereiteter Hardware – und was sind die Hintergründe?
Kleuser: Die Anrechnung der gebrauchten Geräte auf Leasing-Angebote und somit die Leasing-Rate zu reduzieren ist ein attraktives Angebot für Firmenkunden und Leasing-Gesellschaften.