Digitalisierungstipps

Ein Umfeld, in dem Firmen florieren können

Viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) tun sich mit der Digitalisierung nach wie vor schwer. Doch Bund, Länder und Kommunen können Betriebe mit verschiedensten Maßnahmen unterstützen.

Digitalisierungstipps

Bund, Länder und Kommunen können Betriebe mit verschiedensten Maßnahmen bei Digitalisierungsvorhaben unterstützen

Der Mittelstand gilt als zentrale Säule der deutschen Wirtschaft. Die Corona-Pandemie setzt den Betrieben jedoch stark zu. Nun ist vor allem die öffentliche und kommunale Verwaltung gefragt, die KMU zu fördern und bestmöglich bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Dafür steht laut dem Technologieunternehmen Dell Technologies eine ganze Reihe an möglichen Maßnahmen zur Verfügung.

So sei gerade im ländlichen Raum der Breitbandausbau noch immer eine Dauerbaustelle. Hier ist die Industrie auf die flächendeckende Anbindung durch Glasfaserkabel als Grundlage für schnellen Mobilfunk angewiesen. Durch 5G wird die Übertragung großer Datenmengen in Echtzeit möglich, was für autonomes Fahren, Industrie 4.0 oder Smart Cities unabdingbar ist.

Auch der Abbau von Bürokratie sei eine wichtige Aufgabe für Bund, Länder und Kommunen. So könnten beispielsweise Gründer in den ersten Jahren von Auflagen und Meldepflichten befreit werden. Eine andere Vereinfachung hat der Bundestag erst kürzlich mit der einheitlichen Wirtschaftsnummer und dem Aufbau eines Basisregisters für Unternehmensstammdaten beschlossen. Bund, Länder und die EU stellen Firmen außerdem Zuschüsse und Investitionskredite für die Planung und Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben zur Verfügung. Kommunen könnten die KMU mit entsprechenden Beratungsangeboten unterstützen.

Aber auch die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ist ein wichtiger Schritt, um langwierige bürokratische Prozesse zu verschlanken. Und auch beim E-Government besteht Nachholbedarf in Deutschland. Im Digital Economy and Society Index Report 2020 (DESI) der Europäischen Kommission belege Deutschland hier lediglich Platz 20 von 27.

Um die eigenen Services zu verbessern und neue digitale Angebote zu schaffen, müsse die öffentliche Verwaltung genau wie die Wirtschaft schlussendlich den Wert ihrer Daten erschließen. Die aus Big Data gewonnenen Erkenntnisse helfen sowohl bei der Entscheidungsfindung in den Behörden selbst, als auch der Politik, frühzeitig auf wirtschaftliche und soziale Entwicklungen zu reagieren oder Fördermittel zielgerichteter einzusetzen. Eine gemeinsame Datenplattform sei zudem die Grundlage für innovative Konzepte wie Smart Cities, wo verschiedenste Daten über Verkehrsaufkommen, Luftqualität und Parkplatzauslastung sinnvoll miteinander verknüpft und ausgewertet werden müssen.

Bildquelle: Getty Images/iStock/Getty Images Plus

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