Unit4-Studie zu ERP

ERP kann Wachstumsbremse sein

Enterprise-Ressource-Planning-Systeme geraten schnell selbst zu Ressourcenfressern im Unternehmen. Das ergab eine internationale Studie von Technology Evaluation Centers (TEC) in Zusammenarbeit mit Unit4 unter 307 Geschäftsführern und Fachexperten aus verschiedenen Industriezweigen.

Unit4-Studie zu ERP

Die Manager waren aufgefordert, ihre ERP- und Geschäftssoftwaresysteme dahingehend zu bewerten, wie gut sie den Unternehmenswandel und das angestrebte Wachstum unterstützen. Nicht weniger als 52 Prozent der Befragten erklärten, dass ihre ERP-Lösung das Wachstum und die Profitabilität verhindere. Grund dafür sehen die Manager in den Kosten, die durch die laufend anfallenden Systemanpassungen entstehen, um den jüngsten Unternehmensanforderungen gerecht zu werden.

Sogar 62 Prozent der Interviewten erklärten, dass sie bei jeder größeren Geschäftschance auch die finanziellen Auswirkungen auf die IT-Architektur und die entstehenden Mehrkosten des ERP-Systems in Betracht ziehen müssen. Symptomatisch ist auch die Aussage von 44 Prozent der operativen Manager: Sie befanden, dass der Arbeitsaufwand für die Anpassungen ihrer SAP-, Oracle- oder Microsoft-ERP-Systeme „sehr oft“ oder „etwa jedes zweite Mal“ die Kosteneinsparungs- oder Wachstumschancen ihres Unternehmens entweder verzögerten oder gar zunichte machten.

„Die Zeit der monolithischen Anwendungen ist vorbei. Die Kunden verlangen, dass ihr Geschäft unterstützt wird“, sagt Wolfgang Scherer, Geschäftsführer des kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe,
das die ERP-Lösung „KIRP Serie 8“ in den Produktivbetrieb nehmen wird.

www.unit4software.de

Bildquelle: © Konstantin Gastmann/Pixelio

 

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