De-Mail funktioniert im Prinzip wie die herkömmliche E-Mail: Per Mausklick gehen die Nachrichten auf die Reise. Allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass De-Mail-Nutzer über eine sichere und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierte Technologie kommunizieren, so dass jede einzelne De-Mail verschlüsselt, unverändert, vertraulich und nachweisbar beim Empfänger ankommt. Damit das gewährleistet ist, sieht das De-Mail-Gesetz klare Richtlinien zur Registrierung, Identifikation und Anmeldung von Privatpersonen wie Unternehmen vor.
Zuverlässige Registrierung
Der erste Schritt zur De-Mail ist die Reservierung einer De-Mail-Adresse, zum Beispiel Vorname.Nachname@t-online.de-mail.de. Bei der Telekom können Privatpersonen dies bereits unter www.telekom.de/de-mail machen. Sobald die Telekom ihr Angebot startet, muss sich jeder künftige Nutzer registrieren und persönlich identifizieren. Privatpersonen tun dies mit ihrem Personalausweis. Nachdem der vom BSI zugelassene und zertifizierte Anbieter alle Angaben geprüft hat, schaltet er den Zugang zum De-Mail-Account frei.
Bei Unternehmen übernehmen die Registrierung und die Identifikation eine oder mehrere gesetzliche Vertreter – etwa Geschäftsführer oder Vorstände – zum Beispiel mit einem Handelsregisterauszug für alle Mitarbeiter. Auch diese Angaben müssen vom zertifizierten De-Mail-Provider überprüft werden. Geschäftskunden mit eigener Domain können je nach Bedarf mehrere Postfächer (etwa Funktionspostfächer für verschiedene Abteilungen) einrichten. Der Firmenname wird Bestandteil der De-Mail-Adresse, nach dem Schema Vorname.Nachname@Meinefirma.de-mail.de oder Einkauf@Meinefirma.de-mail.de.
Schnelle Anbindung von Großunternehmen
Privatpersonen und kleine Unternehmen greifen mit ihrem gewöhnlichen Internetbrowser auf ihr De-Mail-Postfach zu. Genauso einfach wie beim E-Mail-Postfach. Unternehmen können zudem weitere funktionsbezogene Postfächer (etwa für verschiedene Abteilungen) oder einzelne Mitarbeiter-Postfächer einrichten, ohne dass diese den Identifikationsprozess erneut durchlaufen müssen.
Für mittlere und große Unternehmen mit eigenem E-Mail-Server und eigener Domain bietet die Telekom sogenannte De-Mail-Gateways, die sie an die De-Mail-Plattform anbinden. Die Gateways ermöglichen eine sichere und verschlüsselte Verbindung der lokalen E-Mail-Struktur des Kunden zur De-Mail-Plattform der Telekom. So werden De-Mails an die Standard-E-Mail-Adresse des Nutzers geleitet und dort besonders gekennzeichnet.
Sicheres Login-Verfahren
Ein abgesichertes Anmeldeverfahren gewährleistet, dass nur eindeutig identifizierte Anwender den De-Mail-Dienst nutzen können. Deshalb loggen sich De-Mail-Nutzer standardmäßig sowohl mit einem Kennwort als auch mit einem Token – zum Beispiel eine mTAN oder der neue Personalausweis – in ihr Konto ein. Anschließend können sie De-Mail-Nachrichten empfangen und versenden.
Weitere Informationen zum Thema De-Mail: www.telekom.de/de-mail
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