Mit ihrer neuen Kommunikationslösung verfügt die Brauerei über eine Kommunikationslandschaft, die sich bereits in der Pandemie bewährt hat.
235 Mitarbeiter, 680.000 Hektoliter jährlicher Bierausstoß und eine Tradition seit 1888: Flensburger ist weit mehr als Tradition und ein Lieblingsgetränk. Das berühmte „plop“ des Bügelverschlusses erfreut Millionen Kenner – und zeigt die moderne Seite der Marke. Während beim Produkt vor allem das Bewährte und Ursprüngliche zählt, kommt im Unternehmen moderne Technik zum Einsatz. Das Spektrum reicht von einer hochmodernen Abfüllanlage bis hin zu den neuesten IT-Systemen.
Dieser Anspruch gilt auch für die firmeninterne Kommunikation. Hier spürte man vor wenigen Jahren Verbesserungsbedarf. Bei der Flensburger Brauerei wollte man mehr – jedenfalls mehr, als die bisherige Lösung bieten konnte: Die historisch gewachsene Hi-Path-Anlage war weder für Unified Communications noch für eine Virtualisierung geeignet. Zudem konnten keine neuen Funktionen hinzugefügt werden und die Administration war vergleichsweise aufwändig.
An einem Umstieg auf SIP-Trunk führte folglich kein Weg vorbei. Bedingung: Die avisierte Lösung musste nicht nur zuverlässig sein, sondern auch absehbare zukünftige Anforderungen erfüllen können. Modernste Funktionalitäten für Audio- und Videokonferenzen waren ebenso Voraussetzung wie die Möglichkeit zur nahtlosen Integration mobiler Mitarbeiter. Die Wege vom Kunden zum Anbieter sind vielfältig: In diesem Fall war es die Positionierung von Mitel im „Magic Quadrant“ von Gartner, welche die Brauerei und den Experten für Unternehmenskommunikation zusammenbrachte. Anfang 2019 war die Entscheidung gefallen, im Mai begann der Umbau. Nach Angaben der Verantwortlichen verlief er nicht nur vollkommen problem-, sondern absolut reibungslos. Sogar eine Sonderfunktion, die zwei parallel arbeitenden Geschäftsführern und Sekretariate die gegenseitige Vertretung erlaubt, war dank des flexiblen Softwarekonzepts einfach möglich.
Die eigentliche Neuerung für die Flensburger Brauerei ist eine umfassende Computer-Telefon-Integration (CTI). Die UCC-Lösung Mitel MiCollab orientiert sich an der Art und Weise, wie Teams in der heutigen schnelllebigen, mobilen Arbeitswelt kommunizieren und zusammenarbeiten und sorgt bei der Flensburger Brauerei unter anderem für die flexible Steuerung der Telefonfunktionen über die PCs der Mitarbeiter – einschließlich der Einbindung von Microsoft 365, Exchange- und Third-Party-Faxserver. Die Mitarbeiter erhalten so alle notwendigen Tools für Sprach- und Videokommunikation, Messaging, Präsenzfunktionen, webbasierte Videokonferenzen sowie vielfältige weitere Formen von Unified Communications mit teambasierter Zusammenarbeit.
Das gesamte Telefonie-Management liegt jetzt bei einem modernen Kommunikationsserver, der für die Anforderungen mittelständischer Unternehmen optimiert ist. Während er sowohl die interne Kommunikation als auch die Anbindung ans öffentliche Netz sicherstellt, bindet ein zuverlässiges, sicheres Gateway alle extern aktiven Mitarbeiter ein. Alle Lösungen laufen in einer virtualisierten VMware-Umgebung in zwei redundanten Instanzen, womit auch eine hohe Ausfallsicherheit gewährleistet ist.
Die – bis auf wenige analoge Telefone, die nicht ausgetauscht werden konnten – nunmehr komplett IP-gestützte Kommunikation sollte sich schon bald bewähren. Während der Implementierung hatte wohl niemand an die Bewährungsproben gedacht, die Pandemie und mehrere Lockdowns ab März 2020 mit sich brachte. Die Verantwortlichen der Flensburger Brauerei erkannten auf Anhieb, dass sie sich mit der Modernisierung ihrer Kommunikationsstruktur einen entscheidenden Vorteil gesichert hatten. Als es hieß, dass die Mitarbeiter in den Büros des Unternehmens erst einmal im Homeoffice arbeiten sollten, konnte sofort reagiert werden. Langwierige Umstellung? Vorläufige Ausfallzeiten? Fehlanzeige: Die Umstellung gelang buchstäblich von heute auf morgen. Mit wenigen Mausklicks waren alle Vorbereitungen getroffen und die Betroffenen konnten sowohl per PC als auch Mobilgerät exakt die Funktionen nutzen, die sie vom Büro her kennen. Telefon- und Videokonferenzen, integriert in Outlook – einschließlich der Auswahlmöglichkeit zwischen Mitel MiCollab und Microsoft Teams –, aber auch personalisierbare Telefonbücher mit geräteunabhängigen einheitlichen Nummern sorgen dafür, dass sich niemand am heimischen Schreibtisch alleingelassen oder mit der Aufrechterhaltung der Kommunikationsgewohnheiten überfordert fühlen muss.
Eine Lösung, die geräte- und plattformübergreifend nahezu grenzenlose Kommunikation zulässt, maximale Sicherheit gewährleistet und leicht zu administrieren ist, sorgt auch bei hoher Last auf den Servern durch Remote-Zugriffe für einen unterbrechungsfreien Betrieb: So sehen Kommunikationssysteme von morgen aus.
Bildquelle: Flensburger Brauerei