Milchwerk Jäger führt das ERP-Kernsystem zunächst für 70 gleichzeitige Nutzer und weitere zehn über mobile Geräte eingeloggte Anwender ein.
Die neue auf die Prozessindustrie spezialisierte ERP-Lösung trägt vor allem dazu bei, die täglich angelieferte fixe Menge Milch möglichst effektiv und effizient zu Käse zu verarbeiten. Dabei legt Jäger sehr viel Wert auf Frische, sodass vor allem eine schnelle Produktion und Verarbeitung der täglich von ca. 1.200 Lieferanten angelieferten rund 1,5 Millionen Liter Rohmilch im Fokus stehen. Die Rohmilch und den aus ihr gefertigten Käse will Jäger deshalb auch nicht aufwendig zwischenlagern und stellt dafür dementsprechend auch keine umfangreichen Lagerkapazitäten bereit.
Die GUS-OS Suite unterstützt diese Produktion, indem sie unter anderem folgende Informationen in Echtzeit und transparent darstellt: die aktuellen Bestände, die Produktionsauslastung, die Anzahl und Menge der Halbfertigprodukte als Basis für verschiedene Endprodukte, die vorhandene Menge an Verpackungen in unterschiedlichen Formen, die Anzahl der in Bearbeitung befindlichen sowie noch offenen Kundenaufträge sowie die Chargenverfolgung. Mithilfe dieser Kennzahlen ist Jäger in der Lage, Unter-, Doppel- oder Überproduktionen zu vermeiden.
Milchwerk Jäger führt das ERP-Kernsystem zunächst für 70 gleichzeitige Nutzer und weitere zehn über mobile Geräte eingeloggte Anwender ein. Zusätzlich implementiert die Molkerei die Module Produktpass (Prozesssteuerung im Sinne des Product Lifecycle Managements), Report (Berichtswesen), KPI (Key Performance Indikatoren), Planung (Absatz-, Material- und Kapazitätsbedarfsplanung), MES (Manufacturing Execution System) sowie den Digital Hub für die digitale Anbindung von Lieferanten und Partnern. Darüber hinaus integriert die Software das bereits bestehende Prozessleitsystem und Hochregal bei Jäger.
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