Führungskräfte im Technostress
Fast neun von zehn Führungskräften in Großbritannien (86 Prozent) leiden unter technikbedingtem Stress, zeigt eine neue Studie von British Telecommunications (BT) unter 2.000 Geschäftsführern und Führungskräften kleinerer Unternehmen bis hin zu multinationalen Konzernen. Viele leiden demnach unter Stress, der ihren Schlaf stört. Der Grund dafür ist die Angst vor dem raschen technologischen Wandel am Arbeitsplatz, insbesondere in Bezug auf Künstliche Intelligenz (KI) und Cyber-Sicherheit.
Die aus dieser Angst resultierende "technische Lähmung" bremst laut den Experten das Wachstum und kostet die Wirtschaft bis 2030 rund 11,8 Mrd. Pfund (etwa 13,7 Mrd. Euro), da sich viele Unternehmen dafür entscheiden, Investitionen in die technologische Transformation aufzuschieben. BT schätzt, dass 104.000 britische Unternehmen in diesem Jahr aufgrund dieses Stresses nicht in neue Technologien investieren werden. "Heutzutage ist jedes Unternehmen ein digitales Unternehmen", sagt BT-Business-CEO Bas Burger. "Unsere Untersuchungen zeigen, dass das Tempo des Wandels seinen Tribut fordert."
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