Mitarbeiter aus verschiedensten Branchen wie Telekommunikation, Kryptowährungen, Kundendienst und soziale Medien wurden vom Angreifer ins Visier genommen.
So wurde z.B. ein neuer Kunde vor Kurzem mit Ransomware konfrontiert, als er die Security Platform des Anbieters einsetzte. Die Kompromittierung war eine Folge davon, dass das Unternehmen seinen Partnern Zugang zu seinem Cloud-CMS gewährte, um eine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen. Die Analyse des Benutzerverhaltens und die Anti-Malware-Funktionen des Sicherheitsanbieters identifizierten diese abnormale Aktivität und die Malware, die vom Angreifer hochgeladen worden war. Die Malware wurde unter Quarantäne gestellt und eine weitere Ausbreitung verhindert.
Bereits im August 2022 erhielten Mitarbeiter von Twilio und Cloudflare scheinbar harmlose SMS-Nachrichten, die auf eine Seite verlinkten, die sehr ähnlich wie eine Okta-Anmeldeseite aussah. Einige dieser Mitarbeiter fielen auf den Trick herein, indem sie auf der Fake-Seite ihre Kontoanmeldedaten und 2FA-Codes eingaben. Mit diesen Informationen in der Hand konnten sich die Kriminellen Zugang zu Unternehmens-VPNs, Netzwerken und internen Kunden-Support-Systemen verschaffen, um Kundendaten zu stehlen. Wie sich herausstellte, war das, was den Mitarbeitern in diesem Fall passierte Teil einer monatelangen Phishing-Operation, die mehr als 130 Unternehmen heimsuchte und die Anmeldedaten von fast 10.000 Mitarbeitern abfing. Die Forscher haben daraufhin ihre eigene Analyse durchgeführt und herausgefunden, dass dieser Angreifer Mitarbeiter in verschiedenen Branchen wie Telekommunikation, Kryptowährungen, Kundendienst und soziale Medien ins Visier genommen hat.
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