Die Vermeidung von schädlichem Elektroschrott und den Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderung hat sich das IT-Unternehmen AfB auf die Fahnen geschrieben.
Der Dienstleister ist Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen. Mit Aufarbeitung und Weitervermarktung ausgedienter IT-Hardware („Refurbishing & Remarketing“) schafft es Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung und trage gleichzeitig dazu bei, Umweltressourcen einzusparen. An 19 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich, der Schweiz und der Slowakei beschäftigt sind 440 Mitarbeiter, davon 45 Prozent mit Behinderung.
AfB übernimmt seit über 15 Jahren nicht mehr benötigte IT- und Mobilgeräte, löscht die darauf befindlichen Daten, rüstet sie auf, bespielt sie mit neuer Software und verkauft sie hauptsächlich an Privatpersonen, gemeinnützige Einrichtungen und Schulen.
Im vergangenen Jahr habe AfB mehr als 475.000 IT- und Mobilgeräte bearbeitet und zwei Drittel davon durch zertifizierte Datenvernichtung und professionelle Aufarbeitung wiedervermarkten können. Auf diese Weise konnte das Unternehmen signifikant zur Elektroschrottvermeidung beitragen. Auf Basis einer Studie der Technischen Universität Berlin konnte der gemeinnützige IT-Anbieter den Beitrag für Umwelt und Klima beziffern.
Demnach seien im Jahr 2019 folgende Ressourcen durch IT-Remarketing eingespart werden:
Das Inklusionsunternehmen hat den selbst gesteckten Anspruch, das weltweit führende gemeinnützige Unternehmen der IT-Branche zu werden. Folgende Ziele will der zertifizierte Refurbisher bis 2025 erreichen: 200.000 Tonnen CO2, 300.000 Tonnen Rohstoffe und 600.000 Megawattstunden Energie einsparen und gleichzeitig 700 Arbeitsplätze schaffen, davon 300 für Menschen mit Behinderung.
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