Die Fluggesellschaft Germania stieg mit Nfon auf Cloud-Telefonie um.
„Ich will es nicht Kampf nennen, aber mit der Inbetriebnahme von Nfon müssen Mitarbeiter nun mal an die neue Telefonanlage gewöhnt werden“, betont Jan Papenfuß, Director Process Management & IT bei Germania.
ITM: Herr Papenfuß, vor welchem Hintergrund haben Sie sich für die virtuelle Telefonanlage entschieden?
Jan Papenfuß: Wir haben einen neuen zuverlässigen Partner gesucht. Ein Unternehmen, das uns Serviceleistungen auf hohem Niveau garantiert und diese auch einhalten kann. Aus technischer Sicht ist bei einem internationalen Unternehmen, wie wir es sind, auch die gesamte Administration von z.B. Nebenstellen sehr wichtig – das muss einfach und schnell gehen. Unsere jetzige Lösung Nfon ist gut skalierbar und bietet zudem eine garantierte Service- und Sprachqualität. Hinzu kommt auch die Option für eine Kostenreduzierung, und diese spüren wir auch.
ITM: Wie sind Sie bei der Anbieter- und Lösungsauswahl vorgegangen?
Papenfuß: Das Thema Cloud-TK war für uns keine Erstbegegnung mehr. Wir waren mit den Leistungen des alten Anbieters unzufrieden und haben u.a. unseren Anforderungskatalog angepasst. Teil dieses Prozesses waren z.B. die IT und andere Fachbereiche, aber auch das Service-Center. Zu den Anforderungen gehörte z.B. die leichte Administrierbarkeit der Pickup-Gruppen, interne Shortlist etc. Ergo haben wir Angebote eingeholt, verglichen und entschieden. Der Markt der Anbieter für cloud-basierte Telefonanlagen ist ja enorm gewachsen und mittlerweile gibt es eben auch schon einen großen Anbieter wie die Nfon AG.
ITM: Wie gestaltete sich die Installation/Integration der Lösung ins/im Unternehmen?
Papenfuß: Die Installation verlief unkompliziert, z.B. auch dank einem großen Kundenvorteil, dem Zero Touch Provisioning. Weiterhin waren Schulungen kaum notwendig.
ITM: Mit welchen Herausforderungen hatten Sie zu kämpfen?
Papenfuß: Aufgrund der Tatsache, dass wir noch ein Vertragsverhältnis mit dem alten Anbieter haben und uns für einen neuen Anbieter entschieden haben, gab es natürlich einen etwas höheren Aufwand, der aber kalkulierbar war. So stockte es manchmal bei der gleichzeitigen Umstellung an mehreren Standorten oder Weiterleitungen vom alten Anbieter wegen fehlender Freigabe des bekannten Nummernblocks und mangelnder Kooperationsbereitschaft. Ich will es nicht Kampf nennen, aber mit der Inbetriebnahme von Nfon müssen Mitarbeiter nun mal an die neue Telefonanlage gewöhnt werden...
ITM: Welche Vorteile und Möglichkeiten bietet Ihnen die virtuelle Telefonanlage im Vergleich zu Ihrer vorherigen Lösung?
Papenfuß: Die Updates sind lebenslang kostenlos, es ist eine leistungsstarke sowie zuverlässige Anlage aus der Cloud, die mehr als 160 High-End-Funktionen bietet und von denen wir einige nutzen. Das gesamte Preis-Leistungs-Verhältnis, die Tüv-zertifizierte Sprach- und Servicequalität und auch die Ausfallsicherheit sind wichtig. Wenn wir neue Funktionen benötigen, dann können wir mit unserem neuen Anbieter darüber reden und sie werden realisiert.
ITM: Und wie gestalten sich die Kosten?
Papenfuß: Wir fahren kostengünstiger; dies betrifft z.B. die Möglichkeit, dass wir mit der Nfon-App Telefonate via Wlan im teuren Ausland führen können.
Bildquelle Flughafen: Kiessling/GMI