Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Logistik mit Cross Border EDI
Beide Geschäftspartner sparen laut eigenen Angaben durch automatisierte Kommunikation mittels elektronischer Datenübertragung (EDI) rund 13.000 Euro pro Jahr. Die Spedition Martin und die Groupe LGCF sollen innerhalb des Prozeus-Projekts den inner- und überbetrieblichen Informationsfluss nachhaltig verbessert und die grenzübergreifende, papierlose Abwicklung von Transportaufträgen und Rechnungen realisiert haben. Mit der Umstellung auf den elektronischen Datenaustausch entfällt der Aufwand für die manuelle Dateneingabe. „Mit der Implementierung globaler GS1-Standards haben wir, Prozesse beschleunigt und Fehlerquellen eliminiert“ resümiert Georg Martin, Betriebsleiter der Spedition Martin.
Basis für die Umsetzung des länderübergreifenden elektronischen Datenverkehrs ist die Schaffung entsprechender IT-Strukturen im Unternehmen und die Teilnahme am globalen GS1-System. Mit Hilfe der internationalen Identifikations- und Transaktionsstandards soll sich ein gut funktionierender Kommunikationsprozess in Form des automatisierten Austauschs von relevanten Daten schaffen lassen: Die Spedition Martin erhält via EDI den Transportauftrag „Iftmin“ des Partners aus Frankreich und versendet wiederum an diesen die elektronische Rechnung „Invoic“.
Als gemeinsame Sprache verwenden beide Partner den GS1 Nachrichten-Standard „Eancom“. LGCF soll hierdurch Rechnungen automatisch erfassen und prüfen können, während die Spedition laut Unternehmen Wettbewerbsvorteile durch eine schnellere und fehlerfreie logistische Abwicklung gemäß Transportbeauftragung erzielt. Nachdem EDI mit zwei weiteren Kunden eingeführt wurde, spart die Spedition Martin pro Jahr nun etwa 13.200 Euro. „Insbesondere in der länderübergreifenden Logistik lohnt es sich für kleine und mittelständische Unternehmen, in EDI zu investieren“, betont Martin.
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Bildquelle: PROZEUS/GS1 Germany