Robatech AG führt PDM/PLM-Lösung von Contact ein

Gut aufgetragen

Innovationen spielen für die Schweizer Robatech AG eine wichtige Rolle im globalen Wettbewerb. Um diese effizient umzusetzen und Tochtergesellschaften den Zugriff auf Produktdaten zu ermöglichen, nutzt der Hersteller von Klebstoffauftragssystemen eine neue PDM/PLM-Lösung von Contact Software.

Robatec, Hersteller von Klebstoffauftragssystemen, hat „CIM Database“ produktiv geschaltet: Das Familienunternehmen aus Muri will mit der neuen PLM/PDM-Lösung seinen Auslandsniederlassungen sowie ggf. auch externen Entwicklungspartnern den abgesicherten Zugriff auf Produktdaten ermöglichen und die Wiederverwendung von 3D-Einbaumodellen etc. bei neuen Projekten vereinfachen. Mit ihrer PLM-Strategie zielt die Unternehmensgruppe, die mit 16 Tochtergesellschaften global vertreten ist, darauf ab, Kundenbedürfnisse künftig effizienter und schneller umzusetzen.

Robatech entwickelt Klebstoffauftragssysteme für Heiß- und Kaltleim, die in kundenspezifischen Varianten gefertigt werden. Innovationen spielen für die Firma eine wichtige Rolle im globalen Wettbewerb. Aber natürlich auch die Geschwindigkeit, mit der diese in kundenspezifische Systeme einfließen. Bisher erschwerte die File-basierte CAD-Verwaltung allerdings sowohl die Wiederverwendung der 3D-Modelle, als auch die Nutzung der Produktstrukturen aus der Konstruktion zur Weiterverarbeitung im ERP-System.

Um das Wachstum von Robatech abzusichern, wurde die Unternehmensberatung Intelliact mit einer eingehenden Prozess- und Toolanalyse beauftragt, und leitete daraus ein PLM-Konzept für die Unternehmensgruppe ab. Die Berater empfahlen unter anderem den Einsatz eines PDM/PLM-Systems zur Optimierung der Entwicklungsprozesse. Nach einem Benchmark fiel die Entscheidung für die Lösung „CIM Database“. Überzeugen konnten laut Anbieter auch die Workspaces-Technologie für das CAD-Datenmanagement sowie die Projektmanagement-Lösung Project Office, die in einem nächsten Schritt implementiert werden soll.

Die Migration des gesamten CAD-Datenbestands – insgesamt 90.000 Solid Edge-Modelle und -Zeichnungen, 62.000 Artikelstämme und 230.000 Stücklisten-Positionen – nicht mehr als zwei Wochen, heißt es. Alle Baugruppen können nun mit dem Workspace Manager geöffnet werden. Nach einer Schulung durch zu den Webservices und der Entwicklungsumgebung haben die Fachleute von Robatech außerdem selbst eine XML-basierte Schnittstelle implementiert. Als Baustein einer Service-orientierten Architektur (SOA) erlaubt sie den externen Zugriff auf die neue Lösung und ist bereits in Verbindung mit dem ERP-System „APplus“ online. Künftig sollen darüber auch im Kundenportal von Robatech PLM-Daten und -Dokumente wie beispielsweise Betriebsanleitungen, Produkt- und Ersatzteilkataloge bereitgestellt werden.

www.robatech.de
www.contact.de

Bildquelle: © Thinkstock/iStockphoto

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