Mit Cloud-Services optimieren Unternehmen ihre Abläufe und sind in der Lage, auf veränderte personelle, finanzielle oder zeitliche Ressourcen flexibel zu reagieren.
Homeoffice und New Work stellen häufig hohe Anforderungen an die Ausstattung des Arbeitsplatzes.
Kollaboratives Arbeiten ist auch möglich, ohne ständig neue Infrastruktur-, Telefonielösungen oder Endgeräte anzuschaffen. Hardware as a Service umfasst neben der flexiblen Bereitstellung der Technik auch den zugehörigen Support. So sind Unternehmen technisch immer auf dem neuesten Stand und haben gleichzeitig weniger Aufwand.
Homeoffice und New Work stellen hohe Anforderungen an die Ausstattung des Arbeitsplatzes. Unternehmen suchen flexible, effiziente und skalierbare Lösungen. Fast 30 Mrd. Euro Umsatz wurden laut Statista im Jahr 2020 mit IT-Hardware erzielt – für 2021 wird dieser Wert auf über 33 Mrd. Euro geschätzt. Darunter fallen Hardware in den Büros selbst, aber auch die Ausstattung für Homeoffices. Denn wenn Angestellte zuhause genauso gut ausgestattet sein sollen wie im Büro, müssen Unternehmen im Zweifel zusätzlich in Hardware investieren. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen stellt das eine enorme finanzielle Belastung dar.
Ob IP-Telefon, Headset, digitales Whiteboard oder Videokonferenzsystem: Technik ist schnelllebig. Hersteller bringen stetig Nachfolgemodelle auf den Markt. Wollen kleinere oder mittlere Unternehmen immer auf dem neuesten Stand sein, kann es teuer werden. Tun sie es nicht, stehen ihnen nicht alle Möglichkeiten offen – und schnell baut sich ein Investitionsstau auf. Schwierig wird es auch, wenn der Support für alte Modelle ausläuft, neue Funktionen auf alten Geräten nicht verfügbar oder neue Geräte mit den Vorgängermodellen nicht kompatibel sind. Aus diesen Gründen jedes Jahr die neueste IT-Hardware einzukaufen und alte Geräte nach verhältnismäßig geringer Nutzungsdauer zu entsorgen, widerspricht allerdings dem Prinzip nachhaltigen Wirtschaftens. Dabei wird dies auch für Unternehmen immer wichtiger.
Diese Probleme erleben Unternehmen oft auch mit Blick auf ihre Software. Hier gibt es aber bereits eine Lösung: die Cloud. Laut Statistischem Bundesamt nutzte im Jahr 2020 jedes dritte deutsche Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten IT-Dienste über Cloud Computing, z.B. Internet-basierte Zugriffe auf Software, Office-Anwendungen, E-Mails, Rechenkapazität oder Speicherplatz. Mit den Cloud-Services optimieren Unternehmen ihre Abläufe und sind in der Lage, auf veränderte personelle, finanzielle oder zeitliche Ressourcen flexibel zu reagieren. Zusätzlich reduzieren sie ihre Kosten, denn Lizenzen für nichtgenutzte Software können gekündigt, neue Anwendungen bei Bedarf schnell und kosteneffizient per Klick erworben werden. Auch Cloud-Telefonie hat sich etabliert: Sie ist ortsunabhängig, skalierbar und lässt sich bei Bedarf bei einigen Anbietern wie z.B. Placetel flexibel um Collaboration-Funktionen wie Team-Messaging und Videokonferenzen erweitern.
Dieses Prinzip kommt mittlerweile auch bezüglich der IT-Hardware zum Tragen. Immer häufiger wird diese als As-a-Service-Angebot zur Verfügung gestellt. Dabei werden Endgeräte gemietet statt gekauft. Doch nicht nur das: Neben der Hardware ist auch der Support inklusive. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen bietet der Ansatz daher viele Vorteile.
So sind teure Einmalinvestitionen in IT-Hardware mit Hardware as a Service passé. Zudem bezahlen Unternehmen nur für die Geräte, die sie auch tatsächlich nutzen. Werden im Büro – beispielsweise durch mehr Mitarbeiter im Homeoffice – weniger Arbeitsplätze gebraucht, können überschüssige Geräte abbestellt und zurückgegeben werden. Kommen neue Beschäftigte hinzu, können Arbeitgeber weitere Geräte zur Telefonanlage hinzumieten. So passen sich entsprechende Mietmodelle den Bedürfnissen eines Unternehmens an und bieten ihm die Skalierbarkeit und Flexibilität, die hybride Arbeitsstrukturen verlangen.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 12/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Um den technischen Support kümmert sich derweil der Anbieter. Kontinuierliche Updates gewährleisten, dass Kunden automatisch mit dem neuesten Stand der Technik arbeiten, ohne permanent nachrüsten zu müssen. Ist ein Gerät einmal defekt, kümmert sich der Anbieter um einen kostenfreien Austausch. Dies gilt während der gesamten Mietdauer. Auf diese Weise hält Hardware as a Service den Aufwand für Anwender gering und verschafft ihnen Zeit, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Viele Verträge von Hardware-as-a-Service-Anbietern umfassen wirtschaftlich gut planbare Laufzeiten. Am Ende der Vertragslaufzeit werden die Mietgeräte entweder verlängert oder Verantwortliche steigen bei Bedarf einfach auf ein neueres Modell um. So erhalten kleine und mittlere Unternehmen immer die neueste Technik, ohne Geräte nach kurzer Nutzungsdauer entsorgen zu müssen. Hinzu kommt, dass Unternehmen so auch in Sachen „Nachhaltigkeit“ punkten können. Wer bei Hardware-as-a-Service-Modellen darauf achtet, dass der Partner über hochwertige Rücknahme- und Recycling-Programme verfügt, vermeidet Ressourcenverschwendung und stärkt die Kreislaufwirtschaft – ohne den Aufwand selbst stemmen zu müssen.
New Work ist mit Hardware as a Service nicht nur eine Modeerscheinung, die halbherzig umgesetzt wird. Kombiniert mit modernen Collaboration Suites, die Cloud-Telefonie, Team-Messaging und Online-Meetings vereint, schafft Hardware as a Service die Grundlage für modernes, hybrides Arbeiten. Mit dem kosteneffizienten Mietmodell schonen kleine und mittlere Unternehmen sowohl Rohstoffe als auch finanzielle Ressourcen.
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