Die Telekom unterstützt Kummert bei der Übertragung von Daten über seine Inspektionssysteme im Rahmen von Kanalinspektionen.
Die Inspektion von Kanälen wie etwa in städtischen Abwassersystemen ist heutzutage Hightech. Robuste Inspektionssysteme der Firma Kummert liefern mithilfe der Telekom Daten über die unsichtbare Infrastruktur unter unseren Füßen: für deren Erhalt, Wassersparsamkeit und Umweltschutz. Hochmoderne Kameras werden dabei mit einem Schiebekabel in die Rohre eingebracht und liefern neben gestochen scharfen Bildern in HD-Qualität auch Daten über die Lage und den Verlauf der Leitungen.
So entsteht eine detaillierte Planzeichnung der Unterwelt sowie eine genaue Bestandsaufnahme über Zustand und Funktionsfähigkeit. Diese Daten überträgt die Telekom mit sicherem Mobilfunk ihrer M2M-Plattform (Machine-to-Machine-Kommunikation) in eine Cloud. Der ausführende Dienstleister hat so unmittelbar Zugriff auf die Ergebnisse der Inspektion und kann diese ohne Verzögerung auswerten, verarbeiten und an seine Kunden weitergeben. Mit regelmäßigen Inspektionen der Kanäle können beispielsweise Schäden frühzeitig erkannt werden. So lässt sich verhindern, dass etwa Abwasser über Schadstellen ins Grundwasser sickert oder die Funktionsfähigkeit der Entwässerungssysteme eingeschränkt ist.
Der Konzern stattet die Inspektionsgeräte mit SIM-Karten aus. Die Datenübertragung läuft hochsicher durch einen eigens abgeschotteten VPN-Tunnel (Virtual Private Network) im öffentlichen Netz.
Bildquelle: Deutsche Telekom