Gerade in Krisenzeiten kann die IT-Abteilung durch geschickte Manöver den harten Wind dazu nutzen, die Budgetnutzung zu optimieren.
Leasing-Konzepte bieten Lösungen, die bei engen finanziellen Grenzen großen Spielraum und Vorteile bringen. Sei es nun das Leasen von Managed Services, Refurbished-Hardware oder vom eigenen kompletten Rechenzentrum. Jeder weiß: IT-Sicherheit, Anti-Virus-Management und Datensicherung sind unverzichtbar, um Datenverlust, Cyberangriffe und kostspielige Ausfälle der IT-Systeme zu verhindern. Kein Unternehmen kommt darum herum, hierfür Geld auszugeben. Aufgrund des Fachkräftemangels und hoher Personalkosten erfüllen viele Unternehmen Managed-Service-Aufgaben nicht mehr nur durch eigene Mitarbeiter, sondern lagern sie an externe Dienstleister aus. Die Vorteile: Das Unternehmen zahlt nur abgerufene Leistungen und es ist möglich, Managed Services zu leasen und zu mieten.
Bisher haben viele IT-Abteilungen Leasing – wenn überhaupt – nur für Neuware in Erwägung gezogen. Die Wartung von Refurbished-Hardware wird von Third-Party-Maintenance-Anbietern (TPM) übernommen. Diese bieten oft deutlich günstigere Konditionen an als die Hersteller. Die Analysten von Gartner schätzten das Einsparpotenzial durch TPM gegenüber der Herstellerwartung auf bis zu 70 Prozent.
Sollte ein Unternehmen nicht nur den Wunsch haben, Ausgaben zu senken, sondern seine Liquidität zu erhöhen, bietet sich die Lease-Back-Lösung an. Dabei verkauft das Unternehmen einzelne Hardware-Komponenten oder sein komplettes Rechenzentrum an einen Dienstleister, der es zur sofortigen Nutzung wieder an das Unternehmen verleiht. Das Unternehmen kann seine IT-Landschaft ohne Einschränkungen weiter nutzen, zahlt dafür eine monatliche Leasing-Rate und hat frische liquide Mittel. Gleichzeitig übernehmen Dienstleister wie z.B. Technogroup die Wartung der Hardware.
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Die Lease-Back-Lösung ist eine Finanzierungsalternative zum klassischen Hausbankkredit. Durch den Verkauf der Hardware wird gebundenes Kapital schnell freigesetzt, das dann ohne Vorgaben von Banken oder Beschränkungen für andere unternehmerische Investitionen eingesetzt werden kann. Es werden keine Sicherheiten benötigt und bestehende Kreditlinien werden nicht berührt. Mit dem Verkauf der Hardware fällt eine Vermögensposition auf der Aktivseite der Bilanz weg. Auf der Passivseite verringert sich die Verbindlichkeit. Die Bilanzrelation wird verbessert. Die Leasing-Raten können als Betriebsausgaben steuerlich geltend gemacht werden. Durch geschickte Manöver kann die IT-Abteilung also den harten Wind dazu nutzen, effektivere Wege der Budgetnutzung einzuschlagen und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu stärken.
Bildquelle: The Image Bank