Die Nominierten und Preisträger des Eco-Awards.
Unkompliziert, intuitiv, wirksam – so sollte Technik sein, die einen festen Platz im Arbeits- und Privatleben bekommen soll. Herausragende Ideen und Lösungen, die diese und mehr Kriterien erfüllen, hat der Eco-Verband am 28. November in Köln mit einem eigenen Award geehrt. Bereits zum 17. Mal wurden besonders innovative Unternehmen mit dem Preis ausgezeichnet. Sie sollen allesamt gemein haben, dass ihre marktreifen Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren das Internet als Basis oder intelligente Ergänzung nutzen.
„Bei den rasanten Entwicklungen im Zeitalter der Digitalisierung ist es eine Herausforderung nicht nur Schritt zu halten, sondern einen Schritt voraus zu sein. Die zahlreichen Bewerber und insbesondere natürlich die Nominierten und Gewinner haben gezeigt, dass ihnen dies erfolgreich gelingt“, sagte Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender des größten Verbands der Internetwirtschaft in Europa und ergänzte: „Ihre Visionen, ihr Durchhaltevermögen, ihr technischer Verstand und menschliches Geschick sind es, die unsere digitalen Ökosysteme gedeihen lassen und obendrein unser Leben Stück für Stück ein bisschen einfacher, vielleicht sogar ein bisschen besser machen.“
Über die Nominierungen und die Vergabe des Preises entschied eine Fachjury. In jeder der sieben Kategorien berief Eco hierfür Personen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Medien mit entsprechender fachlicher Kompetenz und Erfahrung. Das sind die Gewinner:
Die Begründungen können an dieser Stelle nachgelesen werden.
Tim Cole wurde von Eco mit einem Sonderpreis für sein Lebenswerk geehrt. Seit vielen Jahren engagiert sich der deutsch-amerikanische Autor und Publizist für Themen rund um das Internet, E-Business, Social Web und IoT. „Als Anfang der 1990er Jahre Internetvisionäre noch als Spinner belächelt wurden, erkannte er das Potenzial des weltweiten Datennetzes und leistete einen maßgeblichen Beitrag zum kommerziellen Durchbruch des Internet in Deutschland“, betonte Eco Hauptgeschäftsführer Harald A. Summa in seiner Laudatio. Cole schaffe es, „die technischen Entwicklungen so darzustellen, dass Menschen sie nicht nur verstehen, sondern dank ihm auch die Konsequenzen für das eigene Handeln und die Tragweite für die Gesellschaft begreifen“.
Bildquelle: Eco e. V. / Gabriel Poblete Young