Kommentar

Intelligent und erfolgreich Automatisieren

Tina Seuchter, Regional Director DACH und Osteuropa bei Blue Prism, zeigt im Kommentar auf, was Unternehmen bei der Skalierung von Künstlicher Intelligenz (KI) beachten müssen, um sich zukunftsfähige Vorteile zu verschaffen.

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„Unternehmen werden so lange keinen langfristigen Vorteil aus dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz ziehen, solange sie KI nur als kurzfristigen Trend ansehen“, erklärt Tina Seuchter.

Unternehmen werden so lange keinen langfristigen Vorteil aus dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz ziehen, solange sie KI nur als kurzfristigen Trend ansehen und den Begriff sozusagen als „Buzzword“ im Unternehmen einsetzen. Wer KI jedoch als Grundlage für jeglichen Geschäftsbetrieb klug in seine Prozesse integriert, wird einen klaren Wettbewerbsvorteil für sein Unternehmen herausbilden können.

Laut einer aktuellen Studie von Adesso erhoffen sich 64 Prozent der Führungskräfte in der DACH-Region, künftig unternehmerische Vorteile aus dem Einsatz von KI zu erzielen. Effizientere Mitarbeiter, ein nachhaltigerer Einsatz von Ressourcen durch Zeit- und Kosteneinsparungen und die Verbesserung des Kundenservices sind dabei nur einige operative Vorteile, die eine kluge Einbettung von KI im Geschäftsbetrieb mit sich bringen und im Endeffekt zu einer Steigerung der Unternehmenseffizienz führen.

Was man bei der KI-Skalierung beachten muss

Die Zusammenführung von Robotic Process Automation (RPA) und KI im Sinne von intelligenter Automatisierung kann Geschäftsbereiche und -prozesse mithilfe von Softwarerobotern, sogenannten Digital Workern, optimieren und produktiver gestalten. Beide Technologien können nutzerfreundlich in einer All-in-one-Plattform für die Automatisierung von End-to-End-Prozessen in die Geschäftsprozesse implementiert werden. So sind Unternehmen in der Lage, branchenunabhängig intelligente Technologien umfangreich auszuschöpfen.

Entscheidend ist: Damit KI-Anwendungen erfolgreich in Unternehmen implementiert werden, dürfen KI und Unternehmens-Prozesse nicht als getrennte Einheiten angesehen werden. Software-Roboter und Mitarbeiter – Data Scientists und Process Analysts – insbesondere sollten hier zusammenspielen. Es gilt die digitalen Arbeitskollegen in bestehende Teams zu integrieren.

Hier ist auch ein gewisses Engagement von der Führungsebene gefragt. Vor allem Chief Digital Officer (CDO), Chief Administrative Officer (CAO) oder Chief AI Officer (CAIO) sollten sich eingehend für die Implementierung von KI oder intelligenter Automatisierung im Unternehmen stark machen. Diese Stellen müssen – falls im Unternehmen nicht vorhanden – entweder neu geschaffen oder intelligent besetzt und mit den notwendigen Kompetenzen ausgestattet werden. Das Top-Management sollte darüber hinaus digitale Weiterbildungsmaßnahmen im eigenen Unternehmen vorantreiben, um Mitarbeiter in ihren Fachbereichen für die Möglichkeiten neuer Technologien und digitale Kollegen zu begeistern.

Wichtig ist zudem, die Strategie bei der Einführung verschiedener Technologien in einem Unternehmen gut zu durchdenken und bereits zu Beginn klarzustellen, auf welche Aspekte des Workflows man Zeit und Ressourcen verwenden möchte. Besondere Beachtung sollten hierbei Themen wie Compliance, effiziente Entwicklung von Machine-Learning-Modellen sowie Standards für Datenspeicherung und -verarbeitung finden. Werden die umfangreichen Möglichkeiten von KI und Automatisierung klug ein- und richtig umgesetzt, steigert es Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz sowie Produktivität eines zukunftsfähigen Unternehmens.

Bildquelle: Blue Prism

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