„Bis wir in die Cloud migrieren können, maximiert das vereinfachte Rechenzentrumsdesign die wertvolle Zeit unserer Mitarbeiter“, sagt Tim van Hooff, Franz Morat Group.
Eine moderne Fertigung prägt das Bild des Hightech-Unternehmens. Die neue Lösung bringt höhere Effizienz sowie einen niedrigeren Energieverbrauch.
Dass sich globales Denken und lokale Wurzeln wunderbar ergänzen, demonstriert die Unternehmensgeschichte der Franz Morat Group. Das Hightech-Unternehmen wird bereits in sechster Generation in Familientradition geführt. Neben Produktionsstätten in Polen und Mexiko gibt es Vertriebs- und Servicezentren in der Türkei und den USA. Alles hängt von einer funktionierenden IT ab.
Um international innovative Technologien weiter vorantreiben zu können, standen die IT-Teams vor der bekannten Herausforderung „do more with less“. Die steigende Nachfrage nach IT-Services musste trotz Einschränkungen durch eine zunehmend veraltete Rechenzentrumsinfrastruktur überwunden werden. An der Zentrale in Eisenbach steht beispielsweise nur eine begrenzte Internetleitung zur Verfügung, die eine Cloud-Nutzung in der Region erschwert. Für Latenz und drohende Kapazitätsgrenzen musste dringend eine Lösung gefunden werden. Gefordert waren mehr Rechenleistung, Speicherkapazität und Vernetzung. Eine herkömmliche Virtualisierungslösung bot für die Franz Morat Group jedoch nicht die gewünschte Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Auch das Thema „IT-Security“ spielt eine entscheidende Rolle. „Die vertraulichen Konstruktionen unserer Kunden müssen geschützt werden und veraltete Systeme stellen ein Sicherheitsrisiko dar“, erklärt Tim van Hooff, Group IT Leader bei der Franz Morat Group. „Darüber hinaus könnten sich die Kosten für die Unterbrechung unserer Produktionsprozesse auf Millionen belaufen.“ All diese Faktoren führten zu dem Entschluss, Azure Stack HCI im Unternehmen zu implementieren. Außerdem wird damit die Brücke zur erwarteten Cloud-Einführung geschlagen. „Bis wir in die Cloud migrieren können, maximiert das vereinfachte RZ-Design die wertvolle Zeit unserer Mitarbeiter“, erklärt van Hooff.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 6/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Für die Umsetzung wandte sich das Anwenderunternehmen an die IT-Experten von Abtis, die dem Unternehmen das Zusammenspiel aus Dell EMC Integrated System für „Azure Stack HCI AX“-Knoten auf Intel-Architekturservern, die mit Azure Stack HCI vorkonfiguriert sind, vorschlugen. Zur Effizienzsteigerung kamen Microsoft-Lösungen zum Einsatz, die eine nahtlose Umgebung erzeugen: Besonders Azure Arc vereinfacht das Management der mehr als 100 Systeme und Services, die die Gruppe in aller Welt betreibt.
Innerhalb weniger Monate wurden alle Standorte weltweit umgestellt und die Vorteile von Azure Stack HCI wurden damit klar sichtbar: Die Lösung erleichtert mit Monitoring und Tools die Verwaltung der Server. Entfernte Standorte konnten mit dem Rechenzentrum (RZ) On Premises verbunden werden, dabei konnten die Services der Azure-Cloud genutzt werden. Die nun erreichte Flexibilität und Geschwindigkeit ermöglichen eine Umgebung, mit der die von den Kunden gewünschten Lösungen optimal entwickelt werden können. Für das IT-Team ist alles komfortabel in einer einzigen Benutzeroberfläche einsehbar. Darüber hinaus freut sich die Gruppe über Energieeinsparungen durch die neue Lösung. Der niedrigere Energieverbrauch verbessert den ökologischen Fußabdruck und sorgt für mehr Nachhaltigkeit.
Framo Morat GmbH & Co. KG
Branche: Zahnrad- und Antriebstechnik
Gründung: 1912
Hauptsitz: Eisenbach/Hochschwarzwald
Mitarbeiter: ca. 700
Umsatz: ca. 100 Mio. Euro
Exportanteil: 50 Prozent +
Bildquelle: Framo Morat