Mit dem Internet der Dinge steigt auch das Datenaufkommen exponentiell.
In der ersten Phase sollten schon vorhandene Sensoren mithilfe der IoT-Infrastruktur eingebunden werden, damit deren Daten durch KI nach Mustern ausgewertet werden können. Da in der ersten Phase der Fokus auf der Vorbereitung der Infrastruktur und auf dem Sammeln von Erfahrungen liegt, werden diese Muster nur erfasst und Regelmäßigkeiten oder Rhythmen herausgearbeitet, die beispielsweise in manuellen Maßnahmen durch die Filialmitarbeiter am nächsten Tag resultieren.
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Die zweite Phase umfasst die Automatisierung der Maßnahmen. In dieser Phase müssen eine IoT-Infrastruktur und eine KI-basierte Auswertung für wenige Anwendungsfälle bereits vorhanden sein. Zudem sollten aufgrund der Erfahrungen aus Phase 1 typische Muster erkannt sowie die entsprechenden Maßnahmen als Reaktionen darauf definiert worden sein. Darüber hinaus wird für die Automatisierung der Maßnahmen eine geeignete Anlaufstelle benötigt, beispielsweise ein Filialmitarbeiter mit einem Smartphone, ein Wearable oder auch ein Automat, Roboter oder eine Steuerungseinheit.
In der dritten Phase wird die IoT- und KI-Infrastruktur sukzessive in weiteren Filialen implementiert. Es können auch weitere Anwendungsfälle, die auf schon vorhandenen Sensoriken in der Filiale beruhen, hinzugeschaltet werden, so beispielsweise die Vereinheitlichung der Gebäude- und Klimasteuerung über mehrere Filialeinheiten hinweg, die durch eine übergreifende KI-basierte Analyse mögliche Einsparungspotentiale beim Stromeinkauf identifizieren oder durch automatisierte Steuerung die Effizienz verbessern kann. In dieser Phase wird damit nicht nur ein erster Return on Invest erreicht, sondern auch die Möglichkeit geschaffen, Erfahrungen mit weiteren Anwendungsfällen zu sammeln.
Die vierte Phase macht sich die vorhandene IoT- und KI-Infrastruktur zunutze und ermöglicht eine Erweiterung um Anwendungen, die auf neuen, d.h. noch nicht in der Filiale vorhandenen Sensoriken beruhen. Dabei ist zu empfehlen, mit möglichst kostengünstigen Sensoriken zu starten, die idealerweise einen großen Einfluss auf operative Kennzahlen haben.
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