Ein Passwort allein macht noch keinen IT-Grundschutz
Bisher waren die Dokumente zum IT-Grundschutz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufgrund ihres Umfangs eher abschreckend. Dies galt vor allem für kleinere und mittelgroße Unternehmen, die keine oder nur eine kleine IT-Organisation besitzen. Doch das BSI hat dazugelernt und für die modernisierte Version des IT-Grundschutzes alle Dokumente etwas eingedampft und besser strukturiert. Das Highlight für Mittelständler: Es gibt jetzt einen gut 44-seitigen Leitfaden, der den Unternehmen den Einstieg in das Thema erleichtert.
„Der IT-Grundschutz des BSI ist eine seit Jahren etablierte erfolgreiche Marke. Mit der Modernisierung haben wir den IT-Grundschutz flexibler und zukunftsfähig gemacht“, betont BSI-Präsident Arne Schönbohm. „Wenn wir es mit der Digitalisierung ernst meinen, dann ist Informationssicherheit eine wesentliche Voraussetzung für deren Erfolg. Der IT-Grundschutz ist der Weg in eine sichere Digitalisierung für Unternehmen und Behörden aller Größen.“
Nach der grundlegenden Überarbeitung der gesamten Methodik bietet der neue IT-Grundschutz Einsteigern und Fortgeschrittenen eine modulare und flexible Methode zur Erhöhung der Informationssicherheit in Behörden und Unternehmen. Dabei widmen sich zahlreiche Dokumente zum IT-Grundschutz speziell kleinen und mittelständischen Unternehmen. Ein zentrales Ergebnis der Modernisierung ist der Ersatz der früheren IT-Grundschutzkataloge durch das neue IT-Grundschutzkompendium.
Das Dokument ist jetzt übersichtlicher strukturiert und hat deutlich weniger Umfang als die früheren Kataloge. Doch nicht nur die Verständlichkeit ist gestiegen, auch die Möglichkeiten zur Aktualisierung der Inhalte sind verbessert. Zukünftig soll jedes Jahr im Februar eine aktualisierte Edition erscheinen. Zudem gibt es neue BSI-Standards, die die alten Normen 100-1 bis 100-3 ersetzen.
Insgesamt besteht der IT-Grundschutz aus den folgenden Dokumenten:
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