Incident Response Teams bekämpfen Cyberangriffe
Die Anzahl der IT-Sicherheitsvorfälle in Deutschland nimmt drastisch zu. Früher wurden die großen Konzerne angegriffen, aber inzwischen ist jedes Unternehmen und Behörde ein valides Ziel der Angreifer. Das Fazit im letzten Bericht des BSI 2023 zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland ist, dass die Bedrohung im Cyberraum so hoch wie nie zuvor ist. Mehr als 2.000 Schwachstellen in Softwareprodukten monatlich und 250.000 neue Schadprogramme täglich wurden im Berichtszeitraum identifiziert.
Mit Incident Response Teams rasch reagieren
Was tun, wenn es zu einem Angriff kommt? Gibt es einen internen Krisenstab mit IT-Experten und einen Notfallplan? Bei einem IT-Sicherheitsvorfall sofort richtig zu handeln sowie mögliche Folgen zu beherrschen, ist ein klarer Geschäftsvorteil. Hier kommen Incident Response Teams (IRT) ins Spiel: eine Gruppe von IT-Fachexperten, die darauf spezialisiert sind, schnell und gezielt auf Cyberangriffe, Systemausfälle und Datenverletzungen zu reagieren.
Dr. Frank Karow ist seit 34 Jahren Geschäftsführer bei SHD System-Haus-Dresden GmbH im Stammsitz Dresden. Er kennt die Bedürfnisse seiner langjährigen Kunden sehr genau. „SHD ist seit vielen Jahren Partner von Betreibern für kritischen Infrastrukturen. Wir begleiten Kunden beim Aufbau eines Informations-Sicherheits-Management-System (ISMS), Sicherheitszertifizierungen (z.B. ISO 27001) und bei der Umsetzung von Cybersecurity-Maßnahmen. Die aktuellen Zahlen sprechen für solche Investitionen."
Das gesamte IT-Sicherheitsniveau erhöhen
Der Aufbau eines eigenen IRT ist jedoch zu aufwendig und teuer. Es bedarf jahrelanger Erfahrung mit Cybernotfällen. Die Suche nach solchen IT-Forensik-Experten ist langwierig und kostenintensiv. Karow setzt fort: „Solche Leute müssen sie erst einmal finden, sie für die Region begeistern und ihnen Perspektiven bieten. Als IT-Firma mit Angeboten für IRT-Spezialisten haben wir mit der TU Dresden, der BA Sachsen und der Hochschule Mittweida in Sachsen ein sehr gutes Fundament an Nachwuchsfachkräften.“
Um das gesamte IT-Sicherheitsniveau zu erhöhen, braucht es Prävention, Detektion und Reaktion. Nur diese drei Komponenten führen im Unternehmen zur Cyberresilienz. Christian Müller, hochspezialisierter Cybersecurity-Experte mit über 20 Jahren Erfahrung und seit 2011 bei SHD tätig, rät: „Cyber-Sicherheit ist kein Einheitskonzept, sondern muss individuell auf jedes Unternehmen oder jede Behörde zugeschnitten werden. Unsere Gesamtstrategie (das Big Picture) bietet einen umfassenden Überblick über technische und organisatorische Bereiche (inklusive externer Dienste). Dazu gehören z.B. die Sensibilisierung der Nutzer, Penetrationstests und die Erkennung von Angriffen. So stellen wir sicher, dass alle Aspekte der IT-Sicherheit abgedeckt werden.“
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