Der Anlagenbauer Scheidt und Bachmann setzte bei der Realisierung seines SAP-Projektes auf den IT-Dienstleister Itelligence.
Der Anlagenbauer mit Hauptsitz in Mönchengladbach beschäftigt weltweit über 3000 Mitarbeiter, unterhält zwölf europäische und sieben außereuropäische Niederlassungen und ist über Partnerfirmen in 50 Ländern weltweit aktiv.
„Mit Erreichen der dritten Stufe unserer SAP-Implementierung haben wir zusammen mit dem IT-Dienstleister die Grundlage für die Digitalisierung unseres Geschäfts gelegt“ berichtet Dr.-Ing Norbert Miller, Geschäftsführer bei Scheidt & Bachmann.
In einer ersten Stufe wurden die Logistikbereiche – mit Ausnahme des Vertriebs und des Kundenservice am Hauptstandort in Mönchengladbach und am Produktionsstandort im slowakischen Zilina – in das SAP-ERP-System integriert. Die zweite Stufe umfasste die Implementierung der individualisierten Vertriebs- und Serviceprozesse in den vier unterschiedlichen Geschäftsbereichen. Die dritte, nun erreichte Stufe konzentriert sich auf internationale Rollouts in über 30 Länder mit Vertriebs- und Serviceniederlassungen und einer weiteren Produktionsstätte in den USA.
Die Kombination aus der Fertigungstiefe zahlreicher Cross- und Intercompany-Prozesse, verbunden mit einer komplexen Lösungslandschaft habe hohe Anforderungen an die Projektkonzeption gestellt. Die Berater des SAP-Dienstleisters erstellten Schnittstellen zu zwei externen Produkt-Konfiguratoren sowie zu drei Subsystemen zur Steuerung der operativen Serviceeinsätze.
Der Go-Live der ersten Stufe erfolgte Anfang 2015. Darauf folgte eine Phase der Stabilisierung, um die Prozesse in der Lagerlogistik leichtgängiger zu gestalten. Dazu zählten die Optimierung der Prozesse und die Implementierung neuer Schnittstellen. Wichtig sei es auch gewesen, gemeinsam mit dem Anlagenbauer eine bereichsübergreifende SAP-Strategie zu erarbeiten.
Im Herbst 2015 startete die zweite Projektphase. Aktiv waren hier die Lösungsarchitekten für SAP-ERP in den Kompetenzen Sales and Distribution und Customer Service. Ab Herbst 2016 wurde das ERP für Vertrieb und Service in den Geschäftsbereichen Signaltechnik, Systeme für Tankstellen, Parkhaus- und Freizeitanlagen und Systeme für Fahrgeldmanagement produktiv gesetzt.
Im September 2017 startete die dritte Projektphase mit einem ersten internationalen Rollout für Intercompany-Prozesse in den Vertriebs- und Serviceniederlassungen in der Schweiz. Der Rollout für den Geschäftsbereich Parkhaus- und Freizeitanlagen in den Niederlanden und Belgien konnte inzwischen ebenfalls abgeschlossen werden. „Unsere hausinterne IT-Abteilung hat ihre SAP-Kenntnisse inzwischen so weit ausgebaut, dass sie die internationalen Rollouts selbst steuert“, so Dr. Miller.
Darüberhinaus sei bereits geplant, gemeinsam einen strategischen Fahrplan für den Übergang auf S/4 Hana zu erstellen.
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