Die Käse Lehmann Handels GmbH implementiert an ihrem Betriebsstandort in Markkleeberg bei Leipzig die GUS-OS Suite. Die prozessorientierte ERP-Software soll bei dem Käsehersteller ab Herbst 2017 ein veraltetes Navision-System von Microsoft sowie diverse Insellösungen ablösen. Neben den betriebswirtschaftlichen Standardbausteinen der GUS-OS Suite will das Traditionsunternehmen auch das Kostenrechnungsmodul des Anbieters einführen.
Über Käse Lehmann
Käse Lehmann wurde 1914 von Hermann Lehmann in Leipzig gegründet und beschäftigt sich inzwischen in der vierten Generation mit der Herstellung von Sauermilchkäse. Zu dem Familienunternehmen gehören heute mehrere moderne Unternehmen mit unterschiedlicher Ausrichtung: Zum einen der Betriebsstandort Markkleeberg, der gleichzeitig Sitz der Käse Lehmann Handels GmbH ist und dem heute der Urenkel des Firmengründers, Erik Lehmann, vorsitzt. Zum anderen die Käserei und das Leipziger Käsehaus in der Innenstadt, die von der Urenkelin Beate Lehmann geleitet werden. Insgesamt arbeiten heute ca. 60 Mitarbeiter für Käse Lehmann.
„Unser bestehendes ERP-System ist bereits zwölf Jahre alt“, sagt Erik Lehmann, Geschäftsführer des Familienunternehmens, das sich auf die Herstellung, Weiterverarbeitung und den Vertrieb von Käseprodukten spezialisiert hat. „Durch die Umstellung auf die GUS-OS Suite können unsere Prozesse jetzt deutlich besser miteinander verknüpft werden.“
Zunächst sollen bei Käse Lehmann zehn Nutzer mit dem neuen ERP-System arbeiten. Dazu kommen fünf weitere Lizenzen, die der Käseproduzent im Lager und in der Produktion nutzen wird. Eine Besonderheit ist die Anbindung und Steuerung des automatischen Preisauszeichners von Espera durch Funktionen im Produktionsmodul.
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