Als überregionaler Dienstleister bietet die Energie Südbayern GmbH ihren Kunden Erdgas, Strom und Services für eine umweltschonende Energieversorgung. Mit der Umfirmierung im Oktober 2010 von Erdgas Südbayern in Energie Südbayern zeigt sich die aktuelle Ausrichtung des Unternehmens: Wird im Kerngeschäft noch immer Erdgas angeboten, hat das Unternehmen seit Herbst 2010 den Fokus zudem auf die Bereitstellung von Ökostrom gelegt. Contracting-Lösungen, CO2-Kompensation, Wasserbetriebsführung sowie Blockheizkraftwerkinstallation und -wartung komplettieren das Angebot.
Durch die neuen Angebote und Serviceleistungen wachsen natürlich auch die Anforderungen an die IT. Immer mehr Arbeitsspeicher und mehr CPUs werden benötigt. In der IT-Abteilung legt man deshalb besonderen Wert auf die effektive Auslastung der Systeme. Um die Änderungen in der Ressourcenanforderung zu sehen und darauf reagieren zu können, entschied sich das Team rund um IT-Leiter Thomas Hofmann für den Einsatz von vCenter CapacityIQ von VMware.
Als langjähriger VMware-Kunde war das Team der Energie Südbayern bereits mit dem Lösungsportfolio des Herstellers vertraut. Neben dem Kapazitätsmanagementtool ist bereits die Servervirtualisierungslösung vSphere 4 im Einsatz. „Obwohl wir mit dem Anbieter schon gute Erfahrungen gemacht haben, haben wir uns auch Konkurrenzprodukte angeschaut. Bei VMware sind wir jedoch der Meinung, dass die Produkte immer auf dem aktuellsten Stand sind. Im Vergleich zu einer Third-Party-Lösung muss zudem keine zusätzliche Datenhaltung betrieben werden“, berichtet Jörg Heinke, Fachbereichsleiter Systemtechnik bei Energie Südbayern. Ein weiterer Vorteil war die einfache Integration der Kapazitätsmanagementtool in die bestehende Konsole.
Von dem Einsatz der Kapazitätsmanagementlösung profitierte Energie Südbayern bereits nach kurzer Zeit: Die IT-Umgebung wurde entsprechend der Empfehlung des Tools angepasst. Dadurch sind nun mehr Ressourcen frei als vorher. Bei der zukünftigen Kapazitätsplanung hilft die Software ebenfalls. Schon jetzt kann das Team rund um IT-Leiter Thomas Hofmann absehen, wann neue Hardware angeschafft werden muss.
Die Energie Südbayern kann heute eine Infrastruktur genau nach ihrem Bedarf schaffen und muss nicht mehr überprovisionieren. Auf Infrastrukturseite ergibt sich damit eine Einsparung von rund 30 Prozent. Ein weiterer Vorteil, den das Unternehmen sieht: Der Zeitaufwand für Kapazitätsplanung ist durch das neue Tool um zwei Drittel gesunken. „Mit einem Klick können wir uns jetzt alle gewünschten Reports ausgeben lassen“, meint Jörg Heinke. „Egal, was wir auswerten möchten, das Tool liefert uns sowohl Analysen und Berichte für unsere gesamte IT-Umgebung als auch für einzelne Maschinen.“
Seit längerem strebt die IT-Abteilung von Energie Südbayern der hundertprozentigen Virtualisierung ihrer Serversysteme entgegen. Mit dem Einsatz von vCenter CapacityIQ wurde nun der Grundstein für ein weiteres Projekt gelegt: Die Kapazitätsplanung eines eigenen Disaster-Recovery-Standortes. 2011 soll für das gesamte Unternehmen mit einem eigenen Rechenzentrum speziell zur Ausfallsicherung und zur Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs ausgebaut werden. Um die Kapazitäten hierfür zu planen, hilft das neue Managementwerkzeug ebenfalls sehr.
Persönliche Daten
Name: Thomas Hofmann
Alter: 50 Jahre
Größtes Hobby: Golf
Ausbildung und Werdegang: Diplom-Informatiker, Software-Entwicklungsingenieur, Leiter System Support, Technology Manager Europe, IT-Management-Berater; insgesamt 13 Jahre in der Pharmaindustrie und fünf Jahre in der Energieversorgung tätig
Derzeitige Position: IT-Leiter bei Energie Südbayern
Kurz und knapp ...
In unserem Unternehmen spielt die IT die wichtigste Rolle ...
… zum einen im Kundencenter, wo wir die Anfragen und Verträge unserer Kunden optimal bearbeiten möchten. Zum anderen im Bereich Gasnetzsteuerung und Betrieb. Dort müssen rund um die Uhr verschiedene proprietäre IT-Systeme zur Verfügung stehen.
In unserer Branche muss IT-seitig in der Regel am meisten investiert werden in ...
… die Umsetzung der Vorgaben der Bundesnetzagentur. Es gibt für Energieversorger sehr umfangreiche gesetzliche Vorgaben für die Marktkommunikation mit konkurrierenden Unternehmen. Diese Vorgaben erfordern einen intensiven Einsatz von IT-Systemen.
Die notwendigen Mittel vorausgesetzt würde ich ...
… momentan kein neues IT-Projekt anstoßen, denn wir befinden uns mitten in vielen Optimierungsprojekten in den Bereichen Prozesse, Dokumentation und Infrastruktur.
Von IT-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich ...
… manchmal etwas mehr Know-how. Die guten Berater werden anscheinend nur zu den großen Kunden geschickt.
Optimaler Support zeichnet sich dadurch aus, dass ...
… er schnell und kundenorientiert ist. Von der IT wird heute immer erwartet, die Lösung in der Schublade zu haben.
Die Energie Südbayern GmbH
Branche: Energieversorger
Gründung: 1959
Hauptsitz: München
Mitarbeiter: 350
Umsatz: 541 Mio. Euro
www.esb.de