Kommentar

Kooperationen verstärken Einsparungseffekte

Kurzkommentar von Jens-Peter Feidner, Managing Director bei Equinix Deutschland.

Kommentar

„Als Teil der städtischen Wärmeversorgung sollte Abwärme aus Rechenzentren eine kostengünstige und nachhaltige Alternative zur konventionellen Wärme aus Kohle und Gas sein“, meint Jens-Peter Feidner.

Rechenzentrumsbetreiber stehen vor der Herausforderung, den nachhaltigen Betrieb von Rechenzentren zu gewährleisten und gleichzeitig die höchste Performance und Zuverlässigkeit der Services zu bewahren. Maßnahmen, welche bereits jetzt, aber auch in den kommenden Jahren an Aufmerksamkeit gewinnen werden, sind die Prüfung des großflächigen Einsatzes emissionsarmer Brennstoffzellen in der Primär- sowie Notstromversorgung sowie das Thema „Abwärme“.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 5/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Als Teil der städtischen Wärmeversorgung sollte Abwärme aus Rechenzentren eine kostengünstige und nachhaltige Alternative zur konventionellen Wärme aus Kohle und Gas sein, allerdings wird der großflächige Einsatz oft noch durch fehlende Abnehmer aufgrund eines unzureichenden Netzausbaus sowie Unterschiede zur Netztemperatur erschwert. Hier ist in Zukunft eine engere Zusammenarbeit zwischen Betreibern und städtischen Entscheidern nötig. Wir selbst prüfen Optionen zur Nutzung der Abwärme unserer Rechenzentren in Nahwärmenetzen, um beispielsweise nahe gelegene Wohn- oder Industriegebiete zu versorgen. 

Bildquelle: Equinix Deutschland

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