Das Schwarzwälder Familienunternehmen Baur Wohnfaszination stellt nicht nur Küchen her, ein weiteres Geschäftsfeld ist auch die Hotellerie und Gastronomie.
„In der Finanzbuchhaltung hätten wir auch mit anderen Lösungen klarkommen können, aber bei Kostenrechnung und Controlling verlangen wir mehr, als der Marktstandard bietet“, sagt Reinhold Kiefer.
Es ist ein Alleinstellungsmerkmal, wenn die komplette Raumausstattung bis hin zum Vorhang individuell gestaltet aus einer Hand kommt.
„Wir haben heute ein integriertes System, das weitgehend automatisiert läuft und uns regelmäßig die Auswertungen liefert, die wir zur Unternehmenssteuerung benötigen“, freut sich Reinhold Kiefer.
Küchenhersteller gibt es viele – das Angebot ist dementsprechend breit gefächert. Doch selbst im Premiumsegment ist es ein Alleinstellungsmerkmal, wenn die komplette Raumausstattung bis hin zum Vorhang individuell gestaltet aus einer Hand kommt. Der Hauptsitz der Baur Wohnfaszination GmbH – mit der Verwaltung und über 3.000 m2 Ausstellungsfläche – befindet sich in Höchenschwand im Hochschwarzwald, gefertigt wird im handwerklichen Meisterbetrieb im nahegelegenen Bernau. Fachberater betreuen die anspruchsvolle Kundschaft an verschiedenen Standorten im Bundesgebiet.
Das traditionsreiche Familienunternehmen stellt nicht nur Küchen her, die maßgefertigt sind und Extras wie z.B. begehbare Vorratsschränke und Weinklimaschränke bieten. Die Kompetenz erstreckt sich auf den gesamten privaten Innenausbau, nach Kundenwunsch zusammen mit erfahrenen Planern und Innenarchitekten individuell gestaltet und mit handwerklichem Geschick und modernster Maschinentechnologie gefertigt und eingebaut.
Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Hotellerie/Gastronomie, wo Hotelzimmer im Drei- bis Fünf-Sterne-Bereich, aber auch komplette Einrichtungen − vom Foyer über das Restaurant bis hin zum Weinkeller − angeboten werden. Diese Vielfalt galt es in der Buchhaltung unter einen Hut zu bringen. Das war Reinhold Kiefer direkt klar, als er im Jahr 2010 in die Geschäftsleitung des von der Familie Baur in dritter Generation geführten Unternehmens eintrat.
Insbesondere brauchte der erfahrene Manager eine „dezidierte Kostenrechnung“, denn „um ein so komplexes Unternehmen mit einem derart vielfältigen Angebot sicher führen zu können, benötige ich möglichst umfassende Transparenz in allen Bereichen“. Die damals genutzte kaufmännische Standard-Software, die bei kleineren mittelständischen Unternehmen weit verbreitet ist, konnte dem nicht gerecht werden. Kiefer, in einer früheren beruflichen Tätigkeit selbst in der Software-Entwicklung tätig, nahm verschiedene marktgängige Systeme unter die Lupe – und wurde fündig bei der Wolters Kluwer Tax & Accounting GmbH mit der Software Addison.
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Dort überzeugte ihn insbesondere die Kostenrechnung. „In der Finanzbuchhaltung hätten wir auch mit anderen Lösungen klarkommen können, aber bei Kostenrechnung und Controlling verlangen wir mehr, als der Marktstandard bietet“, begründet Kiefer die damalige Entscheidung. „Andere Systeme sind uns zu wenig flexibel. Damit wäre die individuelle Lösung, über die wir jetzt verfügen, nicht möglich.“
Das Konzept für die künftige Kostenrechnung hatte Reinhold Kiefer bereits entwickelt, als es um die Software-Auswahl ging. Nach der Software-Entscheidung gelangen sowohl die Einführung der Finanzbuchhaltung als auch die Umsetzung der Kostenrechnungs- und Controlling-Lösung innerhalb weniger Tage. Auch die Lohnabrechnung wurde auf Addison umgestellt. Mitentscheidend für die schnelle Umsetzung war die Datenübernahme über Standardschnittstellen. Als weiteren entscheidenden Vorteil führt Kiefer die Offenheit des Systems an, das mit dem ERP-System, einer Speziallösung für die holzverarbeitende Industrie der Borm Informatik AG, eng verknüpft wurde. Daten und Belege werden aus dem ERP-System übernommen, um sie in der Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung weiterzuverarbeiten, ebenso die Daten aus der Zeiterfassung in der Produktion.
„Wir haben heute ein integriertes System, das weitgehend automatisiert läuft und uns regelmäßig die Auswertungen liefert, die wir zur Unternehmenssteuerung benötigen“, zieht Kiefer Bilanz, der im Mai 2020 gemeinsam mit Ernst Baur aus der Geschäftsführung ausgeschieden ist. Heute leitet Pamela Baur, die Tochter von Ernst und Christa Baur, das Unternehmen in der vierten Generation gemeinsam mit Heinrich Birk, der bereits vor vier Jahren in die Geschäftsführung eingetreten ist. Ernst Baur und Reinhold Kiefer stehen den beiden natürlich weiterhin beratend zur Seite.
Dank der umfangreichen Kostenrechnung mit über 100 Kostenstellen verfügt man dabei laut Kiefer „über Kostentransparenz in allen Bereichen – auch mitarbeiterbezogen“. Im Controlling werden monatlich für die wichtigsten Kennzahlen Soll-Ist-Vergleiche mit der jährlichen Planung erstellt, „damit wir zeitnah Abweichungen feststellen und entsprechend gegensteuern können“. Und das ausgeprägte Reporting sei sehr hilfreich bei den Gesprächen mit Banken. „Pro Quartal erzeugen wir aus dem System heraus einen Bericht für die Banken. Durch diese Transparenz stärken wir unsere Glaubwürdigkeit und können aus einer sicheren Position verhandeln.“
Branche: Möbel
Gründung: 1882
Mitarbeiter: 70
Zahl der IT-Mitarbeiter: 3
Reinhold Kiefer
Alter: 69 Jahre
Ausbildung und Werdegang: Betriebswirt, mehrere Jahre Erfahrung in leitenden Positionen in unterschiedlichen Branchen als Prokurist und Geschäftsführer
Derzeitige Position: Senior Consultant (selbstständig)
In unserem Betrieb spielt die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) ...
... eine immer größere Rolle, da speziell für unsere Kunden im Hotelbereich der Wettbewerb härter wird und die Margen dadurch schrumpfen.
In unserer Branche muss IT-seitig in der Regel am meisten investiert werden ...
... in Organisation, Planung
und Digitalisierung.
Die notwendigen Mittel vorausgesetzt, würde ich ...
... sofort die Digitalisierung gerade in Bezug auf den Außendienst weiter vorantreiben, damit jederzeit alle erforderlichen Daten zur Verfügung stehen.
Von ITK-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich, dass ...
... die Lösungen ständig den Erfordernissen angepasst werden, sich auf dem neuesten Stand befinden und offen für andere Systeme sind.
Optimaler Support zeichnet sich dadurch aus, dass ...
... sowohl kompetente Ansprechpartner als auch jederzeitige Erreichbarkeit gewährleistet sind (dies ist bei Addison nach unseren bisherigen Erfahrungen der Fall).
Bildquelle: Baur Wohnfaszination GmbH