Bühler – Franz Haas Waffelmaschinen hat sich auf Maschinen für die Produktion von Süß- und Backwaren im Bereich Waffelprodukte spezialisiert.
Innerhalb von nur acht Wochen sei die Produktivität um bis zu 80 Prozent erhöht worden, was zu einer kurzfristigen Amortisierung führte. Wareneingangsprüfungen, Ein- und Umlagern, Kommissionieren und Inventarisieren werden jetzt mit einer durchgängigen und bedienerfreundlichen Lösung digital gesteuert. Zeitraubende papiergebundene Prozesse wurden mit neuester Technologie abgelöst.
Das Unternehmen hat sich auf Maschinen für die Produktion von Süß- und Backwaren speziell im Bereich Waffelprodukte spezialisiert und sei in diesem Bereich Weltmarktführer. Es agiert in einem globalen Produktionsverbund der Bühlergruppe. Am Standort in Leobendorf bei Wien werden Produktionsanlagen für Waffel- und Keksprodukte entwickelt und gefertigt. Über alle Geschäftsbereiche hinweg ist Bühler mit weltweit 13.165 Mitarbeitenden in 140 Ländern vertreten.
Bei Bühler sei Zetesmedea an das ERP-System SAP angeschlossen worden, dessen Funktionsumfang dadurch ergänzt werde. Neben dem Warehouse Executions System (WES) sei auch die Lagertechnik optimiert worden, um die Laufwege zwischen Ware, Lagerbüro und Druckern zu minimieren. Stationäre Computer und Drucker wurden durch 17 rollende Arbeitsstationen ersetzt, die mit mobilen Etikettendruckern und Handhelds von Zebra ausgerüstet wurden. Auf den Handhelds läuft die App des Anbieters, die das Lagerpersonal mit klaren Anweisungen sicher und fehlerfrei durch die Prozesse führt. Zetes habe die Hardware fertig konfiguriert geliefert.
Die intuitive Benutzerführung reduziere die erforderlichen Mitarbeiterschulungen auf ein Minimum und die praxisnahen Hilfestellungen in der App ermöglichen eine deutlich flexiblere Personaleinsatzplanung – im Interesse der Mitarbeiter und auch des Unternehmens.
Im Wareneingang von Bühler werden somit täglich rund 450 Positionen vereinnahmt. Eine weitere wichtige Funktion übernimmt das WES bei den Umlagerungen, die aufgrund der chaotischen Lagerhaltung zum Verdichten des Raums regelmäßig erforderlich sind. „Beim Umlagern bringt uns Zetesmedea einen Produktivitätsvorteil von 80 Prozent“, hat Thomas Krimmer, der bei Bühler das Supply Chain Management verantwortet, berechnet. Im Durchschnitt habe die Effizienz durch das neue Verfahren um mindestens 20 Prozent zugelegt. Vor diesem Hintergrund habe sich die Investition bereits nach wenigen Monaten amortisiert.
Auch das Durchführen interner Transporte oder das Kommissionieren der in der Produktion benötigten Teile würden unterstützt. Die von SAP erzeugten Pickaufträge erscheinen mit Lagerplatz und Stückzahl auf dem Display der Handhelds und werden von den Kommissionierern Schritt für Schritt abgearbeitet.
Die Einführung habe wesentlich schneller als erwartet nach nur acht Wochen abgeschlossen werden können. „Die Umsetzung lief durch alle Projektstufen hindurch tadellos“, betont Krimmer.
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