Effizienz in der IT

Manuelle Abläufe kosten Zeit und Nerven

Die Vielzahl neuer Remote-Geräte und -Probleme macht die Aufgaben in der IT komplexer. Zudem setzen knappere Budgets und wachsende Cyberbedrohungen die Teams unter Druck. Eine NinjaRMM-Studie, für die 100 Führungskräfte aus deutschen mittelständischen Unternehmen befragt wurden, hat die Effizienz in der IT untersucht.

Remote Work

Die Bereitstellung von Software für die Endnutzer stellt eine große zeitliche Herausforderung dar.

Obwohl 85 Prozent der Befragten einen Anstieg der Anzahl neuer Geräte bestätigen, setzen immer noch viele Betriebe trotz des zunehmenden Ressourcenaufwands durch die Remote-Arbeit auf manuelle Methoden zur Geräteverwaltung.

Einrichten neuer Geräte: Von den befragten IT- und Unternehmensleitern verlassen sich 38 Prozent immer noch auf interne, manuelle Prozesse, um neue Geräte einzurichten, während 28 Prozent darauf vertrauen, dass die Endnutzer ihre Devices selbst einrichten.

Software Deployment: Auch die Bereitstellung von Software für die Endnutzer stellt für die Befragten eine große Herausforderung dar. 40 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass die IT-Teams zwischen einer und drei Stunden im Monat für das Software Deployment benötigen. 31 Prozent verwenden darauf zwischen drei bis fünf Stunden und 23 Prozent gaben sogar fünf bis zehn Stunden monatlich an.

Patch-Management: Beim Patch-Management verlassen sich 30 Prozent der Befragten darauf, dass die Endnutzer ihre Geräte selbst auf dem neuesten Stand halten. Knapp dahinter setzt jeweils etwas mehr als ein Viertel auf einen internen/manuellen Prozess sowie auf das selbstständige Update-Management des Betriebssystems ohne Eingriffe der IT.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 05/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Ein erschreckendes Ergebnis, wenn man den wachsenden Trend der Cyberattacken bedenkt. Compliance-Verletzungen oder Datenverlust bedeuten nicht nur hohe Kosten für Unternehmen; für Firmen können Security Breaches Breaches in letzter Konsequenz existenzschädigend sein. Gleichzeitig kosten manuelle Abläufe wertvolle Zeit und Nerven in den internen IT-Teams, die vielerorts ohnehin zu klein und zu stark ausgelastet sind. Managed Service Provider (MSP) können insbesondere jene Organisationen unterstützen, die aufgrund von Personalmangel und fehlenden Tools selbst nicht dazu in der Lage sind, die Effizienz zu steigern und die Sicherheit zu erhöhen.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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