Der Maschinenbauer Cadcon beschäftigt über 500 Ingenieure und Fachkräfte an zahlreichen deutschen Standorten sowie in der Ukraine und China.
Gemeinsam mit den Besten Technik verwirklichen“ – so lautet die Vision der Cadcon Unternehmensgruppe. Das Portfolio der 1997 gegründeten Firma umfasst neben dem Hauptgeschäftsfeld Engineering auch die Bereiche Produktion und Personaldienstleistung. Die Bandbreite reicht von technischen Kreativleistungen bis hin zu kompletten Systemen oder Anlagen, die der Mittelständler im Kundenauftrag entwickelt, fertigt und in Betrieb nimmt. Für jedes Projekt werden die Teams anforderungsspezifisch zusammengestellt. Dabei kommen die Mitglieder häufig aus verschiedenen Standorten. Für eine erfolgreiche Projektarbeit spielt die Kommunikation daher eine wesentliche Rolle. Allerdings brachte das Wachstum des Unternehmens die eingesetzten Kommunikationslösungen an ihre Ausbaugrenzen. Zuletzt 2011, als durch die Akquisition neuer Unternehmen weitere Standorte hinzukamen und die Kommunikationslandschaft entsprechend angepasst werden sollte.
Sascha Einloft, verantwortlicher Teamleiter IT bei Cadcon, fasst die damalige Situation zusammen: „Wir wollten nicht einfach unsere Telekommunikation an unser größer gewordenes Unternehmen anpassen, sondern in eine leistungsfähige Kommunikationstechnologie investieren, die Investitionsschutz und Zukunftssicherheit bietet.“ Die gesuchte neue Kommunikationslösung wurde ausgeschrieben. Neben Skalierbarkeit und Flexibilität waren vor allem Funktionen gefordert, die eine effiziente virtuelle Teamarbeit ermöglichen sollten. Sascha Einloft erläutert: „Wir wollen den Mitarbeitern an den verschiedenen Standorten mithilfe innovativer Applikationen eine Zusammenarbeit ermöglichen, so als wären sie gemeinsam in einem Büro.“
Die IT-Verantwortlichen bei Cadcon führten Gespräche mit diversen Herstellern und ITK-Systemhäusern, so auch mit der herstellerunabhängigen PTC Telecom. Die Kommunikationsspezialisten antworteten auf die Ausschreibung mit einer UC-Lösung auf Basis von Openscape Voice von Unify. Diese sollte die Voraussetzung für einen effizienten Informationsaustausch schaffen. Dabei ist die Lösung in der Lage, mit dem Wachstum der Unternehmensgruppe schrittzuhalten. Das System kann auf bis zu 100.000 Anwender skaliert werden und bietet eine 99,999 prozentige Zuverlässigkeit, was Stillstandzeiten von weniger als fünfeinhalb Minuten pro Jahr bedeutet. „Es handelte sich um die innovativste Lösung, die uns im Rahmen unserer Ausschreibung präsentiert wurde“, begründet Einloft die Entscheidung und ergänzt: „Damit sind wir nun zukunftsfähig. Hätten wir auf die traditionelle Linie von Telefonanlagen gesetzt, wären wir in eine Sackgasse geraten.“ Nach einem umfassenden Funktionstest wurden die rund 400 Mitarbeiter an zehn Standorten in Deutschland auf die neue Lösung migriert. Der Systemwechsel verlief reibungslos und mit der eingeplanten kurzen Unterbrechung der telefonischen Erreichbarkeit.
Mit der Migration gelang es dem Mittelständler seine Kommunikation auf ein neues Niveau zu heben. Der unternehmensweit eingeführte One-Number-Service sorgt dafür, dass die Mitarbeiter unter einer Rufnummer erreichbar sind – auch, wenn sie unterwegs sind. Auf ihren Smartphones können die Angestellten UC-Funktionen zudem auch mobil nutzen. Diese Features sind für alle gängigen Betriebssysteme wie Android und Apple iOS verfügbar. So entstanden für das Anwenderunternehmen weniger Kosten für Endgeräte, da die Mitarbeiter ihre bereits genutzten Smartphones weiter verwenden konnten. „Für Kunden- und Lieferantenkontakt sowie bei der Projektabwicklung ist Kommunikation für uns das A und O“, betont Einloft und bilanziert: „Mit diesem Service konnten wir in Summe unsere Kommunikationsabläufe vereinfachen und Reaktionszeiten verkürzen.“ Die Lösung bietet zudem Flexibilität. Telefone können von einem Standort zum anderen mitgenommen werden, ohne dass Konfigurationsänderungen vorgenommen werden müssen. Der Mitarbeiter ist mit seinem Telefon oder PC-Client an jedem Standort unter seiner Nummer erreichbar. „Durch die Vielzahl an Projekten, die standort- und bereichsübergreifend von uns durchgeführt werden, möchten die Mitarbeiter flexibel sein“, erklärt Sascha Einloft und fügt hinzu: „Entsprechendes wird von der Infrastruktur erwartet, die wir zur Verfügung stellen. Und das können wir mit der neuen UC-Lösung erfüllen.“
Die Nutzerakzeptanz der neuen Lösung hat das Interesse an weiteren UC-Anwendungen geweckt. Ganz oben auf der Liste steht dabei das Thema Webcollaboration, welches bereits beauftragt ist. Zukünftig sollen Videkonferenzen für einen persönlicheren Austausch bei räumlicher Distanz sorgen.
Die Cadcon Unternehmensgruppe
Bildquelle: © Cadcon