Erfolgreiche digitale Transformation: Die Höhbauer GmbH, ein Hersteller von Fenstern und Türen, setzt auf die Microsoft-Cloud mit Office 365 und Power BI.
Der Firmensitz von Höhbauer im bayerischen Luhe-Wildenau
Der Mittelständler bietet nicht nur innovative Fenstersysteme, sondern stellt auch die eigene IT modern auf.
„Unternehmen wie Höhbauer aus dem bayerischen Luhe-Wildenau zeigen dem deutschen Mittelstand mit ihrer Initiative ‚2SpeedIT’ den Weg zu mehr Agilität“, berichtet Floris van Heijst, bei Microsoft Deutschland als General Manager für das Mittelstands- und Partnergeschäft verantwortlich. „Sie schaffen den Einstieg in die digitale Transformation schrittweise und auf der Basis bestehender Systeme, ergänzt durch moderne, cloud-basierte Lösungen wie Office 365 und Power BI. Dadurch lassen sich in kurzer Zeit Fortschritte bei Effizienz und Produktivität erzielen.“
Zu Jahresbeginn hat der mittelständische Hersteller ein Fenster vorgestellt, das Räume auch im geschlossenen Zustand lüftet. Zum ersten Mal ist es damit gelungen, ein dezentrales Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung komplett in einen Fensterrahmen zu integrieren. Innovativ zeigt sich das Unternehmen auch bei der IT: „Wir haben bei der Professionalisierung der Datenaufbereitung einen großen Schritt vorwärts gemacht“, sagt Firmenchef Christoph Höhbauer. Vertriebsauswertungen müssen in Zukunft nicht mehr von den Controllern erstellt werden. Auftragseingänge, Umsätze, Leads lassen sich nun einfach grafisch darstellen. Die Auslastung in den Abwicklungsabteilungen ist auf einen Blick ersichtlich. Die Qualitätsauswertung bei der Produktion ermöglicht die Identifizierung systematischer Probleme und damit eine gezielte Qualitätsverbesserung. „Power BI ist eine skalierbare Business-Intelligence-Lösung (BI), die uns wertvolle Daten zur Unterstützung fundierter Geschäftsentscheidungen liefert – ohne große Umstrukturierung der bestehenden IT-Infrastruktur.“
Ein Umstieg auf einen Schlag wäre für das Unternehmen zu aufwendig gewesen. Zudem mussten Branchenlösungen von Drittanbietern integriert werden. „Die Herausforderung bei der Realisierung von standardisierten Cloud-Technologien im Unternehmen ist nicht so sehr die Implementierung, sondern die maßgeschneiderte Modellierung der Infrastruktur nach den jeweiligen Anforderungen“, berichtet Stefan Zenkel, Geschäftsführer des Microsoft-Lösungspartners Acontech Enterprise IT-Solutions GmbH aus Fürth. Der Anbieter unterstützt Höhbauer bei der Modellierung der Infrastruktur für den Einsatz der Microsoft-Dienste Office 365 und Power BI. „Nur als Cloud-Lösungen sind diese Technologien für uns finanziell attraktiv“, erklärt Christoph Höhbauer. Der Einsatz von Office 365 wird seit Anfang 2015 schrittweise ausgebaut, um die IT-Landschaft einheitlicher und die Prozesse effizienter zu gestalten. Mit Power BI sollen vorhandene Geschäftsdaten künftig besser ausgewertet werden.