Ein neues E-Learning-Programm von G Data soll Mitarbeiter besser auf Cybergefahren vorbereiten.
Technische Maßnahmen zur Absicherung vor Cyberangriffen sind ein Bestandteil der IT-Security-Strategie. Ein weiterer Faktor sind die Mitarbeiter im Unternehmen und ihr Nutzerverhalten. Eine einzelne Person in einem Unternehmen, die beispielsweise einen Mailanhang unbedarft öffnet, reicht aus, um ein gesamtes Netzwerk mit einem Schadprogramm zu infizieren. Die Security Awareness Trainings setzen hier an.
Die neuen Cyber Defense Awareness Trainings decken das Themenspektrum der IT-Sicherheit ab. In mehr als 30 Kursen soll Wissen, zum Beispiel zum Umgang mit Phishingmails oder Social Engineering, bedarfsgerecht vermittelt werden. Dabei kommen sowohl Videos, als auch Texte zum Einsatz. Durch Wiederholungen und Lernstandskontrollen am Ende jedes Trainings sollen sich die Sachverhalte verfestigen. Der Lernzuwachs sei, laut Anbieter, für den Mitarbeiter, aber auch Personal- und IT-Verantwortliche messbar.
Vor dem Start der Trainings können IT- und Personalverantwortliche einen Wissenstest durchführen, um zu ermitteln, wo der dringendste Schulungsbedarf bei der Belegschaft ist. So wird klar, welche Themen als erstes anstehen. Nach und nach können Mitarbeiter alle Kurse absolvieren.
Die EU-Datenschutzgrundverordnung wird seit fast einem Jahr angewendet. Sie hat laut einer Umfrage der Zeitung „Welt am Sonntag" unter den Datenschutzbeauftragten der Länder seitdem zu Bußgeldern in einer Höhe von fast 450.000 Euro geführt. Das zeigt, dass Unternehmen auch in puncto Compliance fit sein müssen. Mitarbeiter spielen hier eine entscheidende Rolle. Die Cyber Defence Academy soll helfen, diese Anforderungen zu erfüllen, um teure Bußgelder durch Regelverstöße zu vermeiden.
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