Zum Teil kommen die Bewohner in sehr jungen Jahren aus der Landesklinik in die Einrichtung und finden dort neuen Halt.
„In den letzten 24 Jahren hat sich aus den Kinderschuhen einer EDV eine hochmoderne, computergestützte Verwaltung zum Betrieb einer Pflegeeinrichtung entwickelt“, so Schuch.
Ein hervorragendes Beispiel aus der Praxis liefert die Zusammenarbeit einer vollstationären Pflegeeinrichtung im Eifelstädtchen Nideggen mit einem IT-Dienstleister aus dem Heinsberger Raum. Seit 1989 bieten die Seniorenheime Schuch als Familienunternehmen mit dem Pflegeschwerpunkt auf psychiatrische Erkrankungen in zwei modernen Häusern ein beschütztes Wohnen. Die Bewohner kommen zum Teil in sehr jungen Jahren aus der Landesklinik in die Einrichtung und finden dort neuen Halt in geborgenen Strukturen. Mit gezielten Weiterbildungen und einer engen Zusammenarbeit mit den Fachkliniken qualifizieren sich die Seniorenheime Schuch immer wieder neu für die Anforderungen dieser besonderen Pflege und Betreuung.
Sehr zaghaft und streng nach den Anforderungen der Kostenträger begann die Zusammenarbeit mit dem Software-Entwickler und IT-Dienstleister – der Data Schafhausen GmbH aus Erkelenz – im Jahr 1997 mit der Einführung einer Ein-Platz-Version der Software „Medicare Heimverwaltung“ auf einem MS-DOS-Computer. Schnell stellte man fest, wie günstig gute IT den Arbeitsalltag beeinflussen kann, und buchte mehr Leistungen hinzu. Die Meilensteine der Entwicklung von IT-Landschaft und Digitalisierung sind dabei noch gut im Gedächtnis: Der erste Server, eine Vernetzung der Arbeitsplätze und die Umstellung auf elektronische Pflegedokumentation brachten viel Erleichterung im Pflegealltag.
Die Anforderungen in den einzelnen Bereichen wurden dabei im Laufe der 24 gemeinsamen Jahre immer komplexer. Aus einem Programm wurden mehrere, Schnittstellen wurden eingerichtet und schließlich kam das Internet. Modernere Telefonanlagen wurden installiert, auch das übernahm der Dienstleister. Die Komplexität der technischen Bedürfnisse wuchs – aber nicht so die Anzahl der Ansprechpartner. Denn der Dienstleister erkannte den Wunsch des Kunden nach Vereinfachung und Auslagerung der Prozesse und entwickelte sich im Laufe der Zusammenarbeit mehr und mehr zum Fulfillment-Partner für IT- und Kommunikationslösungen.
Man diskutierte untereinander neue Herausforderungen und fand Rundumlösungen, die auch dem Dienstleister in seinem Business wachsenden Erfolg brachten. Expertise und Arbeitsalltag bildeten ein gutes Gespann, das sich flexibel an die Anforderungen der Pflegeeinrichtung anpasste und damit auch zum Erfolgskonzept des Dienstleisters wurde. Flexibel zu bleiben, um – so wie im Jahr 2014 bei der Einführung der Software Medicare Pflegedoku –
individuelle Anpassungen und konkrete Funktionswünsche einpflegen und umsetzen zu können, wurde zum Business-Konzept.
Heute werden an beiden Standorten in Nideggen sämtliche Bereiche passgenau betreut. Die Medicare-Heimverwaltungs-Software nutzen fünf Mitarbeiter in der Bürozentrale, mit der Medicare-Pflegedokumentations-Software arbeiten ca. 50 Pflege- und Betreuungskräfte in den beiden Einrichtungen, der Medicare-Dienstplan steht vier Mitarbeitern in Pflege und Verwaltung zur Verfügung. Telefonie und Internet sichern die Verbindung der beiden Pflegeeinrichtungen sowie der Verwaltung.
Wie sehr sich die Einrichtung auf den Dienstleister verlässt, zeigt sich auch am Neubau eines Heims in Nideggen: Bereits in der Bauphase wurde Data Schafhausen miteinbezogen, plante und beriet gemeinsam mit dem Architekten und den Elektrikern. Danach folgte das Rundumprogramm. Sämtliche Hardware wie Server und PC-Systeme wurden geliefert, eine VPN-Verbindung aufgebaut, die TK-Anlagen und die Alarmserver geliefert und eine Schnittstelle zwischen Brandmelde- und TK-Anlage installiert. Für das gesamte Haus wurde Wlan bereitgestellt.
Eine Herausforderung stellte dabei die Schnittstellenverbindung zwischen dem Pflege- und Datev-Server über das Internet dar. Mit viel Know-how und Stirnrunzeln ließ sich auch dieses Problem lösen. Christoph Schuch, Inhaber und Einrichtungsleiter der Seniorenheime: „24 Jahre sind es zufällig genau diesen Monat, auf die wir nun zurückblicken. Eine Zeit, in der sich aus den Kinderschuhen einer EDV eine hochmoderne, computergestützte Verwaltung zum Betrieb einer Pflegeeinrichtung entwickelt hat. Das Wachstum und die stetige Entwicklung unseres Betriebs waren dabei immer sehr eng mit der Entwicklung der Firma Data Schafhausen verbunden.“ Die Verbindung bleibt bestehen: Neben den Wartungsverträgen ist eine auf den Kunden zugeschnittene Zeiterfassung für den Medicare-Dienstplan in der Pipeline.
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Seniorenheime Schuch GmbH & Co.KG
Branche: vollstationäre Pflegeeinrichtung
Gesamtmitarbeiterzahl: 68
Zahl der IT-Mitarbeiter: 2, zzgl. fester Partnerfirma
Umsatz: ca. 4,6 Mio. Euro (2020)
Christoph Schuch
Alter: 57 Jahre
Werdegang: 1986 Ausbildung zum Bankkaufmann in München, danach einige Jahre bei Wirtschaftsprüfungskanzleien, seit 1995 im Familienunternehmen Seniorenheime Schuch
Derzeitige Position: Inhaber, Heimleiter
In unserem Betrieb spielt die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK)
eine immer größere Rolle, da ...
... Pflegeprozesse zunehmend digital erfasst und verarbeitet werden. Bereichsübergreifend müssen Informationen zur Verfügung stehen.
In unserer Branche muss IT-seitig in der Regel am meisten investiert werden in ...
... Pflegeprozessplanung, Dokumentation und Bewohnerverwaltung
Die notwendigen Mittel vorausgesetzt würde ich sofort ...
... in eine umfassende digitale Ausstattung der Pflegekräfte investieren, um zusätzliche Zeit für persönliche Zuwendung an den uns anvertrauten Menschen zu schaffen.
Von ITK-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich ...
... fundierte Branchenkenntnisse und ein Augenmaß für sinnvolle Investitionen.
Optimaler Support zeichnet sich dadurch aus, dass ...
... langjährige Ansprechpartner mit den Strukturen im Unternehmen vertraut sind und dadurch schnell Probleme lösen können oder auch Optimierungsvorschläge aufzeigen.
Bildquelle: Seniorenheime Schuch