Angebote wie elektronische katalogbasierte Beschaffungssysteme und Module für Ausschreibungen, Auktionen und das Lieferantenmanagement begleiten den gesamten Einkaufsprozess von der Bedarfsermittlung, über die Ausschreibung und Bestellung bis hin zu Wareneingang und Rechnungsprüfung.
Deutsche Großkonzerne nutzen solche Systeme seit langem und auch Mittelständler haben die Potentiale erkannt. Sowohl Industrie- und Handelsunternehmen als auch Dienstleister verwenden intelligente Softwarelösung zur Optimierung ihrer Beschaffungsprozesse. „Dieser Trend zeigt sich über alle Branchen hinweg – angefangen vom Automobil- und Maschinenbau bis hin zum Verlagswesen und der Energiebranche“, erklärt Michael Bibow, Vorstand der Newtron AG, einem Anbieter für IT-Lösungen für den operativen und strategischen Einkauf. „Unser erhobenes Kunden-Stimmungsbarometer bestätigt: Besonders in den letzten 24 Monaten verzeichnen E-Procurement-Instrumente einen starken, konstanten Anstieg der Nutzungsintensität, zum Beispiel für Anfragen und Ausschreibungen“. Aus dem internen Papier lassen sich zwei klare Richtungen ablesen. „Der Trend geht klar zur digitalen Abbildung ganzer Prozessketten. Zudem wird Beschaffungsmanagement dank ad hoc verfügbarer Daten mobiler“, berichtet Michael Bibow.
Mithilfe intelligenter Software können Prozesse optimiert und Preise gezielt verhandelt werden – das erlaubt die Verkürzung von Beschaffungszeiten und eine lückenlose Dokumentation der Vorgänge, heißt es. „ Egal ob Sicherheitszertifikate, Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamts oder andere Nachweise – mit intelligenter IT werden Prozesse rechtssicher nachvollziehbar“, so Bibow.
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