Die Überschwemmungen haben ganze Häuser weggespült und Familien auseinandergerissen.
In Deutschland hatte es jüngst besonders die Eifelregion rund um Ahrweiler getroffen. Dort wurden ganze Häuser einfach weggespült und Familien auseinandergerissen. Die Trauer ist groß und die Aufräumarbeiten werden noch Wochen, wenn nicht Monate andauern. Derzeit sind viele Autobahnabschnitte und Straßen im Kreis gesperrt bzw. unpassierbar; die Wasser-, Strom- und Mobilfunkversorgung ist stellenweise zusammengebrochen.
Doch so groß die Zerstörung und Trauer auch sein mögen – es ist schön zu sehen, dass die Hilfsbereitschaft der nicht betroffenen Menschen mindestens genauso groß ist. Sie unterstützen gemeinsam mit den offiziellen Hilfsorganisationen die Menschen in der Region mit Geld- und Sachspenden oder packen einfach selbst mit an. Auch viele Firmen zeigen Zivilcourage und stellen ihre möglichen Ressourcen zur Verfügung: seien es Trinkwasserzapfanlagen, Bagger oder Mobiltelefone.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 07-08/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Doch zurück zur Anfangsfrage: Ist das alles noch normal? Natürlich hat es schon immer Überschwemmungen, Hitzewellen und Erdbeben gegeben – doch momentan scheinen sich die Katastrophen auf der von Corona gebeutelten Welt zu häufen. Die Klimakrise ist nicht mehr zu verleugnen. Zwar will Deutschland nun „schon bis 2045“ klimaneutral werden, doch das kann nur funktionieren, wenn alle an einem Strang ziehen. Ein wichtiger Hebel für eine bessere Ökobilanz ist die Einsparung von CO2-Emissionen. Unternehmen könnten z.B. in ihren Rechenzentren ansetzen und deren Betrieb nachhaltiger gestalten, was auch eine seit März 2021 geltende EU-Verordnung anstrebt. Mehr zu diesem Thema erfahren interessierte Leser ab Seite 26 in der aktuellen Ausgabe des IT-Mittelstand-Magazins.
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