Martin und Friedhelm Wiesmann, Wiesmann-Geschäftsführer, Tim Rygiol, Leiter Produktionsmanagement, und Ralf Böhm, IT-Leiter

Modernste Technologie in klassischem Design

Interview mit Martin und Friedhelm Wiesmann sowie Tim Rygiol, Leiter Produktionsmanagement, und Ralf Böhm, IT-Leiter, über den Einsatz einer Enterprise-Resource-Planning-Software.

  • Die Wiesmann-Geschäftsführer Martin (mi.) und Friedhelm Wiesmann (re.) sowie Tim Rygiol, Leiter Produktionsmanagement

Im Jahr 1985 besuchten die autobegeisterten Brüder Friedhelm und Martin Wiesmann die Essener Motorshow. Sie hegten die Hoffnung, dort ein sportliches Fahrzeug mit moderner Technik und einem ansprechenden Design zu finden. Doch leider Fehlanzeige. Keines der ausgestellten Fahrzeuge entsprach ihren Vorstellungen, so dass die beiden ein ehrgeiziges Ziel definierten: die Konzeption und den Bau eines eigenen Sportwagens, welcher klassische Designelemente mit modernster Technologie verbindet. Gesagt, getan. Über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren entwickelten sie im eigenen Keller einen Prototypen, dessen erste Testfahrt sich als voller Erfolg entpuppte. So wurde kurzerhand die Entscheidung getroffen, den Prototypen in Serie zu fertigen und die Wiesmann GmbH & Co. KG zu gründen.

Heute, knapp 22 Jahre später, verlassen rund 200 Fahrzeuge jährlich die Manufaktur. Die Produktionszeit hängt dabei sehr stark vom jeweiligen Fahrzeugtyp ab, beträgt jedoch mindestens 350 Stunden. Um sämtliche Produktionsprozesse bei der Herstellung der Fahrzeuge stets unter Kontrolle zu haben, entschied sich Wiesmann für den Einsatz einer Enterprise-Resource-Planning-Software (ERP). IT-MITTELSTAND sprach mit den Firmengründern Martin und Friedhelm Wiesmann sowie Tim Rygiol, Leiter Produktionsmanagement, und Ralf Böhm, IT-Leiter im Unternehmen.

ITM: Herr Wiesmann, Sie legen viel Wert auf die manuellen Prozesse im Unternehmen. IT-seitig haben Sie sich jedoch kürzlich für die Unterstützung durch eine ERP-Software entschieden. Vor welchem Hintergrund?
Martin Wiesmann:
Dem Wachstum unseres Unternehmens kann man nur mit dem Einsatz moderner EDV-Systeme gerecht werden. In 2008 sind wir in unser heutiges Firmengebäude umgezogen und haben hier Produktionskapazitäten von bis zu 500 Fahrzeugen jährlich. Bei der Komplexität der Produktionsprozesse und unserer Fertigungstiefe benötigen wir geeignete Software-Unterstützung.

ITM: Sie haben vor ERP also mit keinem anderen System gearbeitet?
Martin Wiesmann:
Doch, selbstverständlich hatten wir ein anderes System, nur das entsprach dann nicht mehr unseren Anforderungen und musste ersetzt werden.

ITM: Welche Vorgaben sollte die neue ERP-Software von Comarch – damals noch Semiramis von SoftM – für Sie als Einzelfertiger erfüllen?
Friedhelm Wiesmann
: Es ist nicht ganz so einfach, „mal eben“ ein neues System einzuführen und damit die Vorgabe von vollständig integrierten Abläufen, also vom Vertrieb, über den Einkauf, die Entwicklung, die gesamte Produktion mit alle ihren unterschiedlichen Abteilungen bis hin zur Buchhaltung und dem Controlling, zu erfüllen. Wir können ja deshalb unsere Aktivitäten nicht einstellen. Aus diesem Grunde sind neben der vollen Integration auch die Benutzeroberfläche und die Praktikabilität der Software für unsere Mitarbeiter sehr entscheidend. Das muss alles leicht verständlich und intuitiv sein.

Martin Wiesmann: Ich glaube, dass unsere Fertigungstiefe und die Komplexität der Aufgabenstellungen integrierte Softwarelösungen schon sehr schnell vor erhebliche Umsetzungsprobleme stellen können. Deshalb vertreten wir die Meinung, dass man sich über einen sogenannten Produktkonfigurator schon erhebliche Gedanken machen muss. Das haben wir bei der Einführung von Semiramis auch getan und profitieren heute von Vorteilen bei den Stücklistenauswertungen für die Produktionssteuerung, für das gesamte Bestellwesen und weitere nachgelagerte Funktionen. Gut ist dabei, dass dieser Produktkonfigurator Standardbestandteil bei Semiramis ist und nicht separat hinzugekauft werden musste.

Denken wir weiter an unsere weltweite Expansion, dann kommen wir auch an Tools wie Java nicht vorbei, mit denen wir unseren eigenen Mitarbeitern, aber auch unseren Partnern weltweiten Zugriff auf unser System erlauben; sofern wir sie dazu autorisieren. Wir sind nun mal ein gut funktionierendes mittelständisches Unternehmen und kein Großkonzern, und deshalb haben wir auch nach Lösungen gesucht, die für uns praktikabel sind.

ITM: Andere Hersteller haben keinen Mittelstandsfokus? Welche Alternativen standen zur Auswahl?
Friedhelm Wiesmann
: Selbstverständlich haben wir uns auch andere Lösungen angesehen. Wir zogen u.a. SAP in Betracht, sind aber zu dem Schluss gekommen, dass wir mit Semiramis am besten zurecht kommen würden; für den Mittelstand eben gut geeignet.

ITM: Haben Sie sich den Einsatz der ERP-Software vorab bei anderen Anwendern angeschaut?
Friedhelm Wiesmann:
Versuchen Sie doch einmal in Deutschland, vielleicht sogar noch im europäischen Ausland, einen Automobilhersteller mit der Ausprägung unseres Unternehmens zu finden! Sie werden sich schwer tun. Deshalb ist es gar nicht so einfach, vergleichbare und bereits existente Lösungen zu finden und daraus geeignete Rückschlüsse für unseren Bedarf zu ziehen. Wir haben jedoch mit den Fachleuten von Comarch in konzentrierter Zusammenarbeit und sehr professionell eine Lösung erarbeitet und in einem anschließenden Projektplan auch erfolgreich umgesetzt. Das war sicher eine Schwerstarbeit, weil alles im laufenden Betrieb geschehen musste.

ITM: Was waren die nächsten Schritte?
Friedhelm Wiesmann:
Wir benannten je nach Aufgabenstellungen verschiedene Projektteams. In einer aufwändigen Analyse bildeten wir in Zusammenarbeit mit den Softwarespezialisten von Comarch die Unternehmensprozesse ab und entwickelten Sollvorgaben. Für die generelle Linie etablierten wir einen Lenkungsausschuss, der die Eckwerte und Rahmenbedingungen vorgab und alle wesentlichen Projektschritte genehmigen musste. Sorge bereitete uns zeitweilig die bevorstehende Datenmigration ins neue System.

ITM: Verlief die Datenmigration reibungslos?
Tim Rygiol:
Nach meinen Erfahrungen sind Datenmigrationen immer sehr sensible Projektbereiche, die einer besonderen Beachtung und entsprechender Planung bedürfen. Ich hatte die Chance, seinerzeit als neuer Mitarbeiter zu diesem Zeitpunkt ins Unternehmen einzutreten und diesen Projektschritt mit einem weiteren sehr erfahrenen Spezialisten von Comarch zu realisieren. Die wie zu erwarten aufgetretenen Probleme bei der Datenmigration konnten wir relativ zügig lösen. An manchen Stellen muss man dann schon eine gewisse Kreativität und Improvisationstalent an den Tag legen, um zu den gewünschten Lösungen zu gelangen.

ITM: Haben Sie keine IT-Abteilung im Haus, die den Blick darauf hätte werfen können?
Friedhelm Wiesmann:
Wie viele andere mittelständische Unternehmen hatten wir früher einen externen EDV-Support; jedoch nur für den Hardwarebereich. Das war auch völlig ausreichend. Heute geht es ohne eigene Mitarbeiter nicht; deshalb haben wir reagiert und entsprechende Einstellungen vorgenommen. Herr Böhm verantwortet den Bereich. Es ist schon ein wesentlicher Unterschied, ob nur ein Hardwaresupport oder auch komplexe Software unterstützt werden muss.

ITM: Herr Böhm, wo informieren Sie sich über neue Ideen und Möglichkeiten im Bereich IT?
Ralf Böhm:
Zum einen bringe ich natürlich Erfahrungen aus meiner vorherigen Anstellung mit. Dort war ich bereits an ERP-Projekten beteiligt. Zum anderen erhalte ich Informationen durch Kollegen, Händler, Fachliteratur und auf entsprechenden Messen.

ITM: Wer traf die Entscheidung hinsichtlich der ERP-Einführung?
Friedhelm Wiesmann:
Letzten Endes kann man solche Entscheidungen nicht alleine treffen; das war gutes Teamwork über alle Abteilungen des Unternehmens hinweg. Zum guten Schluss bedarf es natürlich immer der Unterschrift durch die Geschäftsführung.

ITM: Wann begannen Sie letztlich mit der Software-Einführung?
Martin Wiesmann:
Konkret begannen wir mit den ersten Modulen im Sommer 2008, kurz nach Eröffnung des Standortes hier in Dülmen. Wir gehen davon aus, dass wir in der ersten Jahreshälfte 2012 alle Module im Einsatz haben – also auch das ganz neue Controlling-Modul.

ITM: Warum dauerte die Umsetzung so lange?
Tim Rygiol:
Wir starteten in 2008 unmittelbar nach dem Umzug in unser heute weithin bekanntes „Gecko-Gebäude“, was sicher zu Verzögerungen in der Umsetzung des Projektplanes geführt hat. Und wie bereits erwähnt, realisierten wir mit unserer relativ kleinen Belegschaft von gerade mal 110 Mitarbeitern, von denen die meisten in der Produktion beschäftigt sind, die Umstellung im laufenden Betrieb, verbunden mit stetigem Wachstum. Wir haben keine große EDV-Abteilung und Programmierstäbe. Und wir haben es bislang, wie wir meinen, schon sehr gut vorangetrieben.

ITM: Inwiefern mussten Sie Ihre Prozesse an die Software anpassen?
Tim Rygiol:
In Bezug auf die Integration der Prozesse und Datenflüsse waren schon gewisse Anpassungen notwendig. Wir hatten aber bereits bei der Software-Auswahl den Eindruck, dass das System ausreichende Flexibilitäten vorweist, die für uns nützlich sind und für die wir keine individuellen Anpassungen benötigten. Individuelle Anpassungen haben immer den Nachteil, dass sie bei Release-Wechseln zusätzlichen Aufwand bedeuten und Kosten verursachen. Von der Fehlerquelle dabei mal ganz abgesehen. Insofern haben wir bislang für uns sehr gute Kompromisse gefunden und uns weitestgehend an den Standard halten können. Das sehen wir als Vorteil an.

ITM: Warum haben Sie als Einzelfertiger keine Individualsoftware gewählt?
Friedhelm Wiesmann:
Aus dem zuvor genannten Grund haben wir uns nicht für eine individuelle Lösung entschieden. Das muss man sich wirklich nicht antun, wenn man Standards bekommen kann, die ohnehin weiterentwickelt werden.

ITM: Welche Module der ERP-Software kommen konkret bei Ihnen zum Einsatz?
Tim Rygiol:
Es sind die Module Vertrieb, Beschaffung, Produktion, Materialwirtschaft, Finanzbuchhaltung/Kostenrechnung und Controlling. Hinzu kommt ein Servicemodul, das wir ebenfalls kurzfristig in Betrieb nehmen werden.

ITM: Es ist also möglich, immer weitere Module hinzuzuschalten?
Tim Rygiol:
Davon gehen wir aus. Wir denken zum Beispiel über den Einsatz von Betriebsdatenerfassung (BDE) und Qualitätsmanagement (QM) nach.

ITM: Wie viele Mitarbeiter arbeiten mit der neuen Software?
Tim Rygiol:
Derzeit sind 26 Lizenzen angemeldet, somit können auch nur 26 Mitarbeiter zeitgleich mit dem System arbeiten.

ITM: Wie haben die Mitarbeiter das neue System angenommen?
Ralf Böhm:
Da wir mit den Mitarbeitern schon frühzeitig in Abteilungssitzungen die neuen Aufgabenstellungen diskutierten und damit auch weitere wichtige und sinnvolle Hinweise erhielten, war die Akzeptanz erstaunlich hoch. Wir haben allerdings auch bei der Einführung einen sehr guten Anwendersupport geboten und die Kolleginnen und Kollegen nie alleine gelassen. Das hat auch der Teambildung nochmals einen weiteren Schub gegeben.

Martin Wiesmann: Wir hatten ja keine Chance, uns lange mit der Theorie aufzuhalten oder zunächst alles in Schulungen zu trainieren. Da ist es normal, dass Fehler passieren. Das haben wir aber mittlerweile alles ganz gut im Griff. Die Mitarbeiter mussten die Systemeinführung gleich mit in die jeweiligen Tagesabläufe integrieren.

ITM: Wie wurden die Schulungen im Hause Wiesmann organisiert?
Tim Rygiol:
Das war Aufgabe der Comarch-Berater. Sie schulten jedoch meist nur die entsprechenden Key-User hier bei uns, damit diese das Wissen an die Mitarbeiter in den Abteilungen weitergeben konnten.

ITM: Inwiefern ist der Einsatz der neuen Software bereits in den Unternehmensprozessen spürbar?
Tim Rygiol:
Die Integration der Software in die einzelnen Arbeitsabläufe funktioniert stetig besser. Heute ist eine Produktionssteuerung ohne ein solches System nicht mehr vorstellbar. Wir werden sicher auch weiterhin an gewissen Verbesserungen von Arbeitsabläufen und der Umsetzung neuer Ideen arbeiten, um die Effizienz des Systems noch weiter zu steigern. Insbesondere beim Controlling haben wir noch einiges vor, was einer voll integrierten Lösung schlussendlich dann schon sehr nahe kommen wird.

ITM: Wie gestaltet sich die Anbindung an andere Systeme wie CAD?
Tim Rygiol:
Derzeit gibt es noch keine Anbindung an CAD. Wir werden zunächst nur ein verfügbares Dokumentenmanagementsystem (DMS) nutzen.

ITM: Wie gewährleistet Comarch die Betreuung des Systems?
Tim Rygiol:
Uns stehen die ganz normalen Tools wie Hotline und im Bedarf Escalations-Procedures mit Trouble-Tickets etc. bei Comarch zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir weitere Spezialisten bei Comarch, mit denen wir in Projektsitzungen die Aufgabenstellungen besprechen.

Ralf Böhm: Das Support-Center funktioniert sehr gut, und die Prioritätenvergabe bei aufgetretenen Problemen gibt uns die Möglichkeit, die Reaktionszeiten im Bedarfsfall wesentlich zu verkürzen.

ITM: Inwiefern ist Outsourcing ein Thema für Sie, obgleich Wiesmann mittlerweile eine interne IT-Abteilung hat?
Martin Wiesmann:
Outsourcing ist immer dann ein Thema, wenn es unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten berechtigt ist, darüber zu diskutieren. Es muss natürlich auch zu unserer Philosophie, nämlich der Manufaktur der Individualisten, passen. Deshalb überprüfen wir ständig, wo und ob Outsourcing unserem hohen Anspruch gerecht wird. Im Lackierbereich arbeiten wir zum Beispiel mit langjährigen, externen Partnern zusammen.

ITM: Worauf sollten Mittelständler generell bei ERP-Installationen achten?
Tim Rygiol:
Es stellt sich immer die Frage, wie weit ist ein Unternehmen bereit, sich den vorgegebenen Prozessen einer Software anzupassen und dabei einen guten Kompromiss zu finden zwischen Standard und individuellen Anpassungen. Ohne die Bereitschaft von Anpassungen der Organisation, der Abläufe etc. an eine Software wird es schwierig. Da sollte man sich dann lieber mit einer Individuallösung befassen. Dabei nimmt man sich meines Erachtens aber auch die Chance, sich durch sinnvolle Veränderungen weiter zu entwickeln. Natürlich darf das nicht dazu führen, sich in allen Bereichen – salopp formuliert – verbiegen zu müssen. Dann hat man möglicherweise die falsche Software ausgewählt. Sich Lösungen bei anderen Unternehmen anzuschauen, hilft nur bedingt. Am Ende des Tages muss man seine Hausaufgaben doch selbst erledigen.

Friedhelm Wiesmann: Die unternehmensweit übergreifende Integration aller Mitarbeiter ist ebenfalls ein wichtiger Erfolgsfaktor. Je besser man das vorbereitet, umso höher ist die anschließende Akzeptanz.

Tim Rygiol: Die für unsere Verhältnisse aufwändige Vorarbeit noch vor der eigentlichen Implementierung einer neuen Software war sehr mitentscheidend für den anschließenden Echteinsatz des Systems. Den Zeitaufwand dafür darf und sollte man nicht unterschätzen.



Die Entwicklungsgeschichte

  • 1985 – Friedhelm und Martin Wiesmann besuchen die Essener Motorshow. Hier fällt der Startschuss für ein ehrgeiziges Ziel: die Konzeption eines eigenen Sportwagens.
  • 1986 – Die Brüder beginnen mit der Produktion des Prototypen. Erste Testfahrten finden statt.
  • 1988 – Die Firma Wiesmann wird gegründet.
  • 1989 – Das zweite Standbein der Firma, die Hardtop-Produktion, nimmt langsam Fahrt auf.
  • 1992 – Wiesmann bezieht die Manufaktur am Telgenkamp in Dülmen.
  • 1993 – Nach über fünfjähriger Entwicklungszeit beginnt die Produktion des Roadster MF3.
  • 1995 – Der erste Verkaufsstützpunkt in Deutschland wird eröffnet.
  • 1996 – Der erste Verkaufsstützpunkt in Europa wird eröffnet.
  • 2005 – Auf der IAA in Frankfurt wird der GT MF4 präsentiert.
  • 2007 – Die erste eigene Wiesmann-Repräsentanz wird in Frankfurt/Main eröffnet.
  • 2008 – Der neue Standort in Dülmen wird eröffnet. Passend dazu feiert der GT MF5 die Weltpremiere.
  • 2009 – Der Roadster MF4 erweitert die Wiesmann-Modell-Familie.
  • 2010 – Der Roadster MF5 erweitert die Wiesmann-Modell-Familie.



Name: Friedhelm Wiesmann
Alter: 26.08.1954
Familienstand: verheiratet
Werdegang: 1973 Abitur Clemens-Brentano-Gymnasium in Dülmen, 1975 Aufnahme Hochschulstudium an der Westfälischen Wilhelmsuniversität in Münster mit den Schwerpunkten Marketing und Wirtschaftsrecht, 1981 Abschluss des Hochschulstudiums als Diplom-Kaufmann; 1980 Gründung einer Firma zusammen mit einem Partner: Köhler & Wiesmann GmbH – Textilvertrieb, später Aufnahme der Produktion; 1988 Gründung der Wiesmann Auto-Sport GmbH + Co. in Dülmen, 2005 Rechtsformwechsel in Wiesmann GmbH + Co. KG, 2009 Rechtsformwechsel in Wiesmann GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter, Geschäftsführer Kaufm./Marketing/Vertrieb
Derzeitige Position: Geschäftsführender Gesellschafter
Hobbys: Kart, Tennis


Name: Martin Wiesmann
Alter: 26.10.1952
Familienstand: geschieden
Werdegang: 1972 Fachhochschulreife, 1973 Aufnahme Fachhochschulstudium in Düsseldorf mit dem Schwerpunkt Konstruktionstechnik, 1978 Abschluss des Studiums als Dipl.-Ing (FH); 1978 Konstrukteur für Sondermaschinenbau bei der Fa. Schäfer & Urbach in Ratingen, 1980 Konstrukteur für Vakuumpumpen und Verdichter bei Gebr. Becker in Wuppertal; 1988 Gründung der Wiesmann Auto-Sport GmbH + Co. in Dülmen, Entwicklung Hardtop für 13 Großserien-Cabrios, Entwicklung Wiesmann Roadster und GT, Aufbau der gesamten Produktion bei Wiesmann
Derzeitige Position: Geschäftsführender Gesellschafter
Hobbys: Motorsport, Golf


Name: Tim Rygiol
Alter: 26.10.1982
Familienstand: verheiratet
Werdegang: 2002 Hochschulreife, 2003 Aufnahme Hochschulstudium Wirtschaftsingenieurwesen an der TU in Dortmund mit dem Schwerpunkt Produktionsmanagement, 2009 Abschluss des Studiums als Dipl.-Wirt.-Ing.; 2009 Assistent der Geschäftsführung mit Fokus IT, Unternehmensentwicklung und Produktionsmanagement bei der Wiesmann GmbH, 2011 Leiter Produktionsmanagement (ERP & PPS) bei der Wiesmann GmbH
Derzeitige Position: Leiter Produktionsmanagement
Hobbys: Sport, Automobile, Mechanische Uhren

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